Ontologie des Teufels
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Beschreibung
Im Diabolischen, das die Welt durchherrscht, wird ein Bedeutungsüberschuss spürbar, der durch keine wissenschaftliche Betrachtung abzudecken ist. Diese leugnet die Existenz eines objektiv Bösen. Hingegen kann keine Ethik, die nicht blind-naiver Aufklärung anhängt, einer Ontologie des »Teufels« entbehren. Dabei bildet akkurat die »unschuldige« Natur mit ihren Orgien des Fressens und Gefressen-Werdens, denen die harmlosesten, freundlichsten Geschöpfe zum Opfer fallen, ein satanisches Tableau. Dessen Entzauberung durch die Theorie der Evolution verstärkt bloß den Zauber des Bösen. Die Präsenz des Dämonischen zeigt sich in der Stimmung, die den modernen Menschen heimsucht. Er fühlt sich abgeschnitten von der wahren Realität, fürchtet, als ein Wesen existieren zu müssen, das seiner Seele verlustig ging. Unsere Zombie-Angst vermittelt eine Ahnung vom Radikalbösen.
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Über den Autor
- perfect
- 202 Seiten
- Erschienen 1993
- Vandenhoeck & Ruprecht
- perfect
- 255 Seiten
- Erschienen 1986
- Arnoldo Mondadori Editore, ...
- Kartoniert
- 512 Seiten
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- Goldmann
- Kartoniert
- 448 Seiten
- Erschienen 1999
- Diogenes Verlag
- hardcover
- 183 Seiten
- Erschienen 2004
- LKO Verlagsges.




