Ontologie des Teufels
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Beschreibung
Im Diabolischen, das die Welt durchherrscht, wird ein Bedeutungsüberschuss spürbar, der durch keine wissenschaftliche Betrachtung abzudecken ist. Diese leugnet die Existenz eines objektiv Bösen. Hingegen kann keine Ethik, die nicht blind-naiver Aufklärung anhängt, einer Ontologie des »Teufels« entbehren. Dabei bildet akkurat die »unschuldige« Natur mit ihren Orgien des Fressens und Gefressen-Werdens, denen die harmlosesten, freundlichsten Geschöpfe zum Opfer fallen, ein satanisches Tableau. Dessen Entzauberung durch die Theorie der Evolution verstärkt bloß den Zauber des Bösen. Die Präsenz des Dämonischen zeigt sich in der Stimmung, die den modernen Menschen heimsucht. Er fühlt sich abgeschnitten von der wahren Realität, fürchtet, als ein Wesen existieren zu müssen, das seiner Seele verlustig ging. Unsere Zombie-Angst vermittelt eine Ahnung vom Radikalbösen.
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Über den Autor
- Gebunden
- 326 Seiten
- Erschienen 2021
- Wallstein
- paperback -
- Erschienen 1993
- Reclam
- Kartoniert
- 386 Seiten
- Erschienen 2008
- Königshausen u. Neumann
- Kartoniert
- 144 Seiten
- Erschienen 2015
- FISCHER Sauerländer
- Kartoniert
- 384 Seiten
- Erschienen 1997
- dtv Verlagsgesellschaft mbH...
- paperback
- 432 Seiten
- Erschienen 2008
- Goldmann Verlag
- paperback
- 160 Seiten
- Erschienen 2003
- Emons, H J
- Kartoniert
- 302 Seiten
- Erschienen 2013
- Heyne Verlag
- Klappenbroschur
- 224 Seiten
- Erschienen 2022
- Verlag Herder
- Kartoniert
- 345 Seiten
- Erschienen 1993
- Suhrkamp Verlag
- audioCD -
- Erschienen 2008
- RADIOROPA Hörbuch
- perfect
- 202 Seiten
- Erschienen 1993
- Vandenhoeck & Ruprecht




