Vaterfiktionen
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Beschreibung
Mit der Hinrichtung von Ludwig XVI. hat die Französische Revolution, behauptet Balzac, zugleich alle Familienväter enthauptet. Bezeichnenderweise sind es aber gerade die Väter, die im Jahrhundert der Aufklärung zum Lieblingsthema eines bürgerlichen Literaturbetriebs werden. Wie konnte der bürgerliche Familienvater den Vatermord, den die Republik am absolutistischen Königtum beging, so unbeschadet überstehen? Ausgangspunkt der Studie ist die Frage, wie die väterliche Autorität innerhalb des autoritätskritischen Impetus der Aufklärung legitimierbar ist - ein Zeitalter, das sich Mündigkeit und Emanzipation und damit gerade die Befreiung von den väterlichen Vormündern auf die Fahnen geschrieben hatte. Insbesondere in der Empfindsamkeit rückt die Figur des Vaters ins Zentrum von Romanen und Theaterstücken, welche die patria potestas mit eben jenen ästhetischen Mitteln befestigen, mit denen sie diese gleichzeitig unterminieren. von Frömmer, Judith
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 379 Seiten
- Erschienen 2014
- Rowohlt Taschenbuch
- paperback
- 108 Seiten
- Erschienen 1995
- Südverlag
- hardcover
- 309 Seiten
- Südverlag
- paperback -
- Erschienen 1992
- Ullstein Tb,
- Klappenbroschur
- 368 Seiten
- Erschienen 2018
- Heyne Verlag
- paperback
- 108 Seiten
- Erschienen 1999
- Südverlag




