Hanseatische Verlagsanstalt: Politisches Buchmarketing im "Dritten Reich" (Archiv für Geschichte des Buchwesens: Sonderdrucke und Separat-Abdrucke)
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Beschreibung
Die Untersuchung beschreibt den kometenhaften Aufstieg der Hanseatischen Verlagsanstalt (HAVA) im "Dritten Reich" vor dem Hintergrund der Anpassungskrisen nach der Gleichschaltung im Jahre 1933. Die HAVA gehörte zusammen mit dem Langen-Müller-Verlag und der "Deutschen Hausbücherei" bis 1933 zum Buchhandelskonzern der konservativen Angestelltengewerkschaft "Deutschnationaler Handlungsgehilfen-Verband" (DHV). Der HAVA gelang es, sich rasch buchhandelspolitische Schlüsselpositionen zu sichern durch die Zusammenarbeit und Verquickung mit Ministerien und Instituten. Sie belieferte den NS-Massenbuchmarkt mit Autoren wie H. F. Blunck oder H. Steguweit, produzierte aber auch für das traditionelle bürgerliche Lesepublikum und betreute so gegensätzliche Autoren wie Ernst Jünger, Werner Bergengruen oder Carl Schmitt. Unter dem Druck der Diktatur bildeten sich paradoxerweise die Wurzeln des modernen Buchmarketings heraus.
Produktdetails
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Über den Autor
- perfect
- 188 Seiten
- Transit Berlin
- hardcover
- 224 Seiten
- Erschienen 1989
- Naturalis Verlag
- turtleback
- 438 Seiten
- Erschienen 1994
- SH-Verlag
- perfect -
- Heyne Verl., 1976.
- Gebunden
- 248 Seiten
- Erschienen 2008
- De Gruyter Saur
- hardcover
- 371 Seiten
- Erschienen 1980
- Brill | Fink



