a - e - i - o - u: Die Erfindung des Vokalalphabets auf See, die Entstehung des Unbewussten und der Blues (Fröhliche Wissenschaft)
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Beschreibung
Wer hat es erfunden, das Vokalalphabet? Kam es aus der Donaukultur nach Süden, brachten es die Phönizier auf ihren Handelsrouten mit, oder hat es seine Wurzeln doch in den semitischen Sprachen des Nahen Ostens? War es gar Homer, der es im Alleingang erschuf, als er die Illias und die Odyssee dichtete? Klar ist, dass sich um 800 v. Chr. das Vokalalphabet vom östlichen Mittelmeerraum ausgehend durchsetzt. In vielen Kulturtheorien sind Alphabetisierung und Demokratisierung aufs Engste verknüpft: Die massive Reduktion der nötigen Zeichen bei enormer Ausweitung des mit ihnen Ausdrückbaren stellt in ihnen einen Umschlagpunkt der Geschichte dar. Präzise und angriffslustig zugleich nimmt Klaus Theweleit die Fäden auf. Das Vokalalphabet, so seine spekulative Rekonstruktion, ist eine Erfindung von griechischen Händlern und Piraten, die auf keinen festen Heimathafen mehr zusteuern konnten. Auf stürmischer See trägt der Vokal einfach besser. Die im Versmaß des Hexameters memorierten Epen wurden zum zentralen Mittel der Kommunikation von Zugehörigkeit. »Die Erfindung des Vokalalphabets – auf See« ist eine rasante Reise zu den Ursprüngen der europäischen Kultur.
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 256 Seiten
- Erschienen 1992
- Rowohlt Taschenbuch
- Gebunden
- 48 Seiten
- Erschienen 2019
- Loewe
- Kartoniert
- 219 Seiten
- Erschienen 2016
- Riva
- hardcover
- 192 Seiten
- Erschienen 2014
- BoD – Books on Demand
- Hardcover
- 124 Seiten
- Erschienen 2010
- Ökotopia, Imprint der Klett...
- Kartoniert
- 458 Seiten
- Erschienen 2010
- Suhrkamp Verlag
- hardcover
- 85 Seiten
- Palatina Viva
- Gebunden
- 103 Seiten
- Erschienen 2019
- Edition Stimme Koop (Nova MD)



