Von Altlasten und Neuanfängen: Die ersten Jahrzehnte des Internationalen Bundes
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Beschreibung
"Von Altlasten und Neuanfängen: Die ersten Jahrzehnte des Internationalen Bundes" von Marion Reinhardt beleuchtet die Gründung und Entwicklung des Internationalen Bundes (IB), einer bedeutenden deutschen Organisation im Bereich der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit. Das Buch untersucht die Herausforderungen und Erfolge in den Anfangsjahren des IB, insbesondere wie die Organisation mit den Nachwirkungen des Zweiten Weltkriegs umging und neue Wege für soziale Integration und Bildung schuf. Reinhardt analysiert wichtige Projekte, politische Rahmenbedingungen und die gesellschaftlichen Veränderungen, die das Wachstum und die Ausrichtung des IB prägten. Dabei wird deutlich, wie der IB trotz anfänglicher Schwierigkeiten innovative Ansätze entwickelte, um benachteiligten Gruppen zu helfen und sich als feste Größe in der sozialen Landschaft Deutschlands etablierte.
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Über den Autor
Die Herausgeberin und der Herausgeber Marion Reinhardt ist die Autorin des ersten Bandes zur Gründungsgeschichte des IB. Seit den 1970er Jahren arbeitete die Sozialwissenschaftlerin als Sozialarbeiterin und als Einrichtungsleiterin im IB in Mittelhessen, schließlich als Referentin und Abteilungsleiterin in der Zentrale des Trägers in Frankfurt. Neben der Geschichte des IB gilt ihr besonderes Interesse verschiedenen konzeptionellen und strategischen Fragen der Jugendhilfe, speziell der Jugendsozialarbeit. Bernd Umbach, Politikwissenschaftler, begann seine berufliche Laufbahn als Lehrer in der beruflichen Bildung des IB in Stuttgart, leitete die IB-Einrichtungen Asperg und Heilbronn und baute hier vor allem die beruflichen Schulen in freier Trägerschaft auf. Er ist seit zehn Jahren Geschäftsführer des IB Süd. In besonderer Weise fühlt er sich der Weiterentwicklung der Unternehmenskultur verpflichtet und wirkt aktiv an der gesellschaftspolitischen Positionierung des IB mit. Die Autorinnen und Autoren Prof. Dr. jur. Herta Däubler-Gmelin war lange Jahre MdB (SPD), Bundesjustizministerin von 1998 - 2002. Sie hält Vorlesungen (Arbeitsrecht, Verfassungsrecht, Europarecht, Völkerrecht), berät international zu Verfassungs- und Menschenrechtsfragen, zu Transitional Justice und Internationalem Recht. Als Rechtsanwältin ist sie in Mediation, Tarifschlichtung und Einigungsstellen tätig. Dr. Benno Hafeneger, Prof. (em.) für Erziehungswissenschaft an der Philipps-Universität Marburg; forscht zu jugendhistorischen Themen, Jugendkultur und Rechtsextremismus. Mitglied in der Redaktion von "Journal für politische Bildung" und in der Herausgebergruppe der Buchreihe "Non-formale politische Bildung"; im Stiftungsrat des IB "Schwarz-Rot-Bunt". Dr. Petra Liebner, Historikerin, leitet das Team "Historische Kommunikation und Medien" im Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes e. V. in Berlin. Sie verantwortet verschiedene Forschungsprojekte zur Geschichte des DRK und entwickelt entsprechende Kommunikationsmaßnahmen zur Verbreitung der Ergebnisse. Sie ist Mitherausgeberin der DRK-Schriftenreihe "Beiträge zur Rotkreuzgeschichte" sowie Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für Angewandte Geschichte/Public History und der internationalen Arbeitsgruppe zur Geschichte der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Dr. Kristina Meyer ist wissenschaftliche Geschäftsführerin des Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts. Sie studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Kommunikationswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Für ihre Dissertation über "Die SPD und die NS-Vergangenheit 1945 - 1990" (erschienen 2015) erhielt sie den Willy-Brandt-Preis für Zeitgeschichte. Sie ist Mitglied der Kommission "Erinnerungskulturen der sozialen Demokratie" der Hans Böckler Stiftung und des Geschichtsforums beim Parteivorstand der SPD. Boris Palmer ist seit 2007 Oberbürgermeister der Universitätsstadt Tübingen. Palmer studierte Mathematik und Geschichte in Tübingen und Sydney. Von 2001 bis 2007 war er Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg. Palmers Vision ist das blaue Wachstum: Prosperität und Lebensqualität, ohne Natur und Klima zu überlasten. Im Sommer 2017 ist sein Buch "Wir können nicht allen helfen" erschienen. Dr. Jens Westemeier, Historiker, ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der Universitätsklinik RWTH Aachen; hier Beauftragter für das Aufarbeitungsprojekt "Zahnärzte im Nationalsozialismus". Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf NS-Organisationen, NS-Gewaltverbrechen und ihre juristische Aufarbeitung. Publikationen u. a.: Himmlers Krieger. Joachim Peiper und die Waffen-SS in Krieg und Nachkriegszeit, Paderborn 2014, und Hans Robert Jauss. Jugend, Krieg und Internierung, Konstanz 2016. Stefan Zowislo absolvierte sein Examen in den Fächern Politikwissenschaft, Soziologie und Katholische Theologie an der Universität Münster und war anschließend u. a. in Gummersbach, Bochum, Bonn, Mülheim an der Ruhr, Essen, Lutherstadt Wittenberg, Berlin und Magdeburg tätig. Die Erinnerungskultur begegnete ihm dabei verschiedene Male: zum Beispiel als Geschäftsführer der Staatlichen Geschäftsstelle Luther 2017 und als Kopf der Kampagne zum 200. Geburtstag des Genossenschaftsgründers Friedrich Wilhelm Raiffeisen im Jahre 2018.
- Hardcover -
- Erschienen 2013
- De Gruyter Akademie Forschung
- hardcover -
- Erschienen 1985
- ELV Verlag
- paperback
- 764 Seiten
- Erschienen 1997
- Lambertus
- hardcover
- 176 Seiten
- Erschienen 2025
- Isensee, Florian, GmbH
- hardcover -
- Erschienen 1974
- Urania-Verlag
- Kartoniert
- 211 Seiten
- Erschienen 2000
- Schwabe Verlagsgruppe AG Sc...
- perfect
- 210 Seiten
- Erschienen 1986
- Hase & Koehler
- paperback
- 208 Seiten
- Erschienen 2014
- Franz Kett Verlag GSEB
- Gebunden
- 414 Seiten
- Erschienen 2017
- Verlag Die Werkstatt GmbH
- hardcover
- 638 Seiten
- Erschienen 2012
- Böhlau Köln




