Der Orient im Lichte des Okzidents: Die Kinder des Luzifer und die Brüder Christi. Neun Vorträge, München 1909 (Rudolf Steiner Gesamtausgabe: Schriften und Vorträge)
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Beschreibung
"Der Orient im Lichte des Okzidents: Die Kinder des Luzifer und die Brüder Christi" ist eine Sammlung von neun Vorträgen, die Rudolf Steiner 1909 in München gehalten hat. In diesen Vorträgen untersucht Steiner die spirituellen und kulturellen Unterschiede zwischen dem Orient und dem Okzident. Er beleuchtet dabei die Einflüsse luziferischer und ahrimanischer Kräfte auf die menschliche Entwicklung und diskutiert deren Auswirkungen auf das Bewusstsein der Menschheit. Steiner beschreibt, wie diese gegensätzlichen Kräfte in der Geschichte gewirkt haben und wie sie das Denken, Fühlen und Handeln der Menschen beeinflussen. Er legt dar, dass ein Gleichgewicht zwischen diesen Kräften notwendig ist, um eine harmonische Entwicklung zu ermöglichen. Der Titel des Buches verweist auf den symbolischen Gegensatz zwischen den "Kindern des Luzifer" (die für übermäßige Spiritualität stehen) und den "Brüdern Christi" (die für eine harmonische Verbindung zwischen Geistigem und Materiellem stehen). Durch seine Betrachtungen versucht Steiner, ein tieferes Verständnis für die spirituelle Mission Europas zu vermitteln und betont die Bedeutung eines bewussten geistigen Lebens zur Förderung einer positiven Zukunftsentwicklung.
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Über den Autor
Rudolf Steiner wurde am 27. Februar 1861 in Kraljevec (Königreich Ungarn, heute Kroatien), geboren. Er studierte an der Technischen Hochschule Wien und promovierte an der Universität Rostock mit einer erkenntnistheoretischen Arbeit, die mit dem Satz endet: «Das wichtigste Problem alles menschlichen Denkens ist das: den Menschen als auf sich selbst gegründete, freie Persönlichkeit zu begreifen.» Diese Überzeugung leitete ihn auch in seiner Tätigkeit als Goethe-Herausgeber in Weimar, als Schriftsteller, als Redakteur und Vortragsredner in Berlin, später in Dornach und an vielen anderen Orten Europas. Seine durch Bewusstseinsforschung erweiterte Sichtweise, die er «Anthroposophie» (Weisheit vom Menschen) nannte, ermöglichte es ihm, auf zahlreichen Lebensgebieten praktische und tiefreichende Impulse zu geben, stets mit dem Ziel einer spirituellen Erneuerung der Zivilisation. Nach der Trennung von der Theosophischen Gesellschaft, deren Deutscher Sektion er zunächst als Generalsekretär vorstand, wirkte bei der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft mit. Im Goetheanum in Dornach bei Basel bekam die Gesellschaft ihr Zentrum «Freie Hochschule für Geisteswissenschaft». Als der Doppelkuppelbau aus Holz durch Brandstiftung zerstört wurde, stellte sich Rudolf Steiner an die Spitze der neu begründeten Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Rudolf Steiner starb am 30. März 1925. Sein Werk umfasst neben zahlreichen geschriebenen Büchern Nachschriften von rund 6000 Vorträgen und ist in der «Rudolf Steiner Gesamtausgabe» zum großen Teil ediert.
- hardcover
- 95 Seiten
- Erschienen 1987
- Rudolf Steiner Verlag
- hardcover
- 168 Seiten
- Erschienen 1986
- Rudolf Steiner Verlag
- Gebunden
- 288 Seiten
- Erschienen 2006
- Rudolf Steiner Verlag
- hardcover -
- Erschienen 1997
- Herder, Freiburg
- paperback
- 72 Seiten
- Erschienen 2026
- Reclam, Philipp, jun. GmbH,...
- Kartoniert
- 192 Seiten
- Erschienen 2023
- Freies Geistesleben
- hardcover
- 188 Seiten
- Erschienen 1990
- Rudolf Steiner Verlag
- paperback -
- Erschienen 1993
- Reclam
- paperback
- 96 Seiten
- Erschienen 2012
- Sarastro
- hardcover
- 198 Seiten
- Rudolf Steiner Verlag
- hardcover
- 48 Seiten
- St.-Johannis-Druckerei
- Klappenbroschur
- 120 Seiten
- Erschienen 2020
- Neue Erde
- paperback
- 180 Seiten
- Hänssler




