Lob der Vielheit. Zur Kritik Odo Marquards am Monotheismus.
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Beschreibung
Der Monotheismus als Ursprung von Intoleranz? Das Buch bietet redliche Antwortversuche. Der Monotheismus der jüdisch-christlichen Tradition ist in den letzten Jahren stark unter Druck geraten. Immer mehr Zeitgenossen sehen in ihm die eigentliche Wurzel für viele Probleme unserer Gesellschaft. In diesem Gotteskonzept, so lautet der Vorwurf, gibt es keine Gewaltenteilung, alles ist auf den einen Gott fixiert, der keine anderen Götter und Mächte neben sich akzeptieren kann. Der Ausweg scheint für viele in einem radikalen Abschied vom Monotheismus und in einer bewußten Hinwendung zum – aufgeklärten – Polytheismus zu liegen. Das Buch zeichnet diese Kritik anhand der Thesen des Philosophen Odo Marquard nach und nimmt die vorgestellte Alternative des Polytheismus genauer unter die Lupe. Es weist nach, daß viele namhafte Kritiker den Monotheismus im Grunde nicht kennen bzw. einseitig interpretieren und die Kehrseite des Polytheismus (Neid der Götter etc.) nicht in den Blick nehmen. Das Buch will aber auch einen Weg zeigen, wie man in der heutigen Zeit theologisch genau und intellektuell redlich am Bekenntnis zu dem einen Gott der Juden und Christen festhalten kann.
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 208 Seiten
- Erschienen 2021
- Verlag Herder
- Kartoniert
- 586 Seiten
- Erschienen 2016
- Ullstein Taschenbuch
- Kartoniert
- 758 Seiten
- Erschienen 1970
- Reclam, Philipp, jun. GmbH,...
- Klappenbroschur
- 143 Seiten
- Erschienen 2018
- Suhrkamp Verlag



