Mein Vater, der Gulag, die Krähe und ich | Österreichischer Buchpreis 2025 Longlist
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Beschreibung
„Mein Vater, der Gulag, die Krähe und ich“ von Kaśka Bryla ist ein eindrucksvolles Werk, das sich mit den Themen Erinnerung, Familie und Identität auseinandersetzt. Die Erzählung folgt der Protagonistin auf einer Reise in die Vergangenheit ihres Vaters, der als junger Mann in einem sowjetischen Gulag interniert war. Durch eine Mischung aus persönlichen Erinnerungen und historischen Recherchen versucht sie, die Erlebnisse ihres Vaters nachzuvollziehen und deren Auswirkungen auf ihr eigenes Leben zu verstehen. Eine wiederkehrende Symbolik im Buch ist die Krähe, die für Tod und Wiedergeburt steht und als ständiger Begleiter der Protagonistin fungiert. Diese Figur hilft ihr dabei, die schmerzhaften Familienerinnerungen zu verarbeiten und eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart herzustellen. Bryla gelingt es meisterhaft, persönliche Geschichten mit historischen Ereignissen zu verweben und gleichzeitig einen poetischen Erzählstil beizubehalten. Das Buch wurde 2025 für den Österreichischen Buchpreis nominiert und beeindruckt durch seine tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Erbe von Traumata sowie der Suche nach persönlicher Freiheit.
Produktdetails
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Über den Autor
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