Implikationen der aktuellen sektorübergreifenden regulatorischen Maßnahmen auf bestehende Geschäftsm
Kurzinformation
inkl. MwSt. Versandinformationen
Artikel zZt. nicht lieferbar
Artikel zZt. nicht lieferbar

Beschreibung
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 1,3, Rheinische Fachhochschule Köln, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit der Jahrtausendwende sind die Finanzmärkte in umfangreichem Rahmen reguliert worden. Nach der Finanzkrise 2007/ 2008 fand eine weitere Verschärfung der regulatorischen Maßnahmen statt. Derzeit befinden sich innerhalb der Versicherungsbranche drei richtungsweisende Initiativen auf Basis europäischer Gesetzgebung in der Umsetzungsphase. Die Implementierung dieser Initiativen stellt die Versicherungsbranche vor komplexe Herausforderungen. Neben der Durchsetzung der Maßnahmen belastet die Branche derzeit auch die Verzögerung der Umsetzung. Hierdurch bedingt sieht sich die Versicherungsbranche derzeit gezwungen mit reinen Hypothesen arbeiten zu müssen, da teilweise konkrete finalisierte Anforderungen fehlen. Resultierend daraus agieren einige Marktteilnehmer lediglich mit der Zielsetzung einer Mindestumsetzung. Schließlich fordern die Regulierungen nicht nur die Versicherungsbranche, sondern schaden auch den eigentlichen Profiteuren der Regulierungsinitiativen - den Kunden der Branche. Es konnte bspw. nachgeweisen werden, dass sich die Interessenkonflikte aus Beratersicht, bedingt durch die hohen Anforderungen der Europäischen Union, verstärken. Aufgrund der steigenden Betriebsaufwendungen entwickelt sich ein Verkaufsdruck in der Versicherungsbranche, damit auch zukünftig die operativ erwirtschafteten Erträge konstant gehalten oder ausgebaut werden können. Dies führt zu einer subjektiven Beratungsleistung. Diese Entwicklung stellt einen sich wiederholenden Kreislauf dar. In Anbetracht der zwiespältigen Diskussion um die Intensität der Finanzmarktregulation kann diese Erkenntnis eine zentrale Stellung einnehmen. Es ist von großer Bedeutung, dass die Regulierung der Europäischen Union die Verstärkung der Interessenkonflikte als Ziel ausgibt. Dies kann lediglich durch eine geminderte Anzahl an Initiativen und Vorhaben gelingen. Sofern sie diesen Ansatz nicht umsetzt, wird die Beratungsleistung keineswegs objektiver werden. Die Europäische Union verschlechtert auf diese Weise die Ist-Situation, so dass es erneut einer weiteren Regulierung ergibt. Langfristig kann diese fehlgeleitete Entwicklung Marktteilnehmer verdrängen bzw. eine Unterversorgung der Gesellschaft an Versicherungsprodukten zur Folge haben.Die zukünftig verabschiedeten Initiativen der gesetzgebenden Institutionen stellen weiteren Forschungsbedarf dar. von Schmidt, Tobias
Produktdetails
So garantieren wir Dir zu jeder Zeit Premiumqualität.
Über den Autor
- Gebunden
- 1622 Seiten
- Erschienen 2021
- Heymanns, Carl
- Kartoniert
- 442 Seiten
- Erschienen 2023
- Nomos
- paperback
- 240 Seiten
- Erschienen 2008
- Schäffer-Poeschel
- Gebunden
- 1400 Seiten
- Erschienen 2022
- Vahlen
- paperback
- 340 Seiten
- Erschienen 2023
- Springer Gabler
- Kartoniert
- 1113 Seiten
- Erschienen 2019
- NWB Verlag
- hardcover
- 250 Seiten
- Erschienen 2024
- Springer
- hardcover
- 3042 Seiten
- Erschienen 2024
- IDW Verlag GmbH
- hardcover
- 1818 Seiten
- Erschienen 2013
- Verlag Dr. Otto Schmidt
- hardcover
- 1909 Seiten
- Erschienen 2018
- C.H.Beck
- hardcover
- 229 Seiten
- Erschienen 2004
- Routledge
- Gebunden
- 670 Seiten
- Erschienen 2016
- Klett-Cotta
- Kartoniert
- 601 Seiten
- Erschienen 2021
- Nomos




