Richtig intervenieren? Annäherung an ein Zuordnungssystem von Interventionsmaßnahmen und Unterrichtsstörungen
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Beschreibung
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich BWL - Didaktik, Wirtschaftspädagogik, Note: 1,7, Universität Duisburg-Essen, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Folgenden besteht das Ziel zum einen darin, allgemeine Anforderungen an Lehrkräfte für den Umgang mit Unterrichtsstörungen (US) zu erarbeiten, die für die Entwicklung der Schüler förderlich sind. Zum anderen sind Interventionsmaßnahmen vorzustellen und zu begründen, die sich in der Literatur als pädagogisch wertvoll etabliert haben. Das Hauptanliegen ist, bestimmten Arten von Störungen entsprechende Interventionsmaßnahmen zuzuordnen und somit eine Orientierungsmöglichkeit für die Störungsbewältigung zu schaffen. Die konkreten Fragen, denen dazu nachgegangen wird, können wie folgt formuliert werden: Welche Arten von US gibt es? Welche pädagogisch wertvollen Interventionsmöglichkeiten stehen Lehrkräften zur Verfügung? Welche Grundsätze sind bei ihrer Durchführung zu beachten? Welche Interventionsmaßnahmen eignen sich für welche Arten von US? "Störungsfreier Unterricht ist eine didaktische Fiktion" - Die Aussage LOHMANNS weist auf eine Problematik hin, die Lehrkräften und allen anderen Beteiligten des Schulsystems seit Jahrhunderten eine Sorge bereitet. Sie ist jedoch nicht als Appell zu verstehen, Unterrichtsstörungen (US) hinzunehmen und als unveränderbar anzusehen. Vielmehr kann daraus entnommen werden, wie wichtig es ist, stets auf US vorbereitet zu sein und ein Handlungsrepertoire für ihre Bewältigung parat zu haben. Erscheinungsformen von US sind vielfältig und reichen von harmlosen Zwischenfällen bis hin zu ausgeprägten Konflikten, die das Zusammenleben in einer Klasse erschweren. Als Folge wird neben der Beeinträchtigung des aktuellen "Lehr-Lernprozess[es]" und dem teilweise erheblichen Zeitverlust in der Stunde, oftmals auch die Gesundheit der Lehrkräfte in Mitleidenschaft gezogen. Nicht zuletzt können ständig wiederholende Störungen und Entmutigungen durch Misserfolge im Umgang mit ihnen einen Beitrag dazu leisten, dass sie an einer seelischen Erschöpfung, dem "Burn-out" erkranken. Das Belastungserleben von Lehrkräften kann ebenso Auswirkungen auf das "Klassenklima" , die Unterrichtsqualität, und somit auch auf den Erfolg von Schülern haben. Folglich ist es im Interesse aller Beteiligten, Maßnahmen zur Intervention, sprich zur Bewältigung von US, genauer anzusehen.
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Über den Autor
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