Populäre Ökologie
Kurzinformation
inkl. MwSt. Versandinformationen
Artikel zZt. nicht lieferbar
Artikel zZt. nicht lieferbar

Beschreibung
Mit dem Aufstieg der modernen Umweltbewegung avancierte die Ökologie von einer biologischen Disziplin zum gesellschaftspolitischen Schlagwort. Begriffe wie «natürliches Gleichgewicht» und «Nahrungskette» wurden umgeprägt zu absoluten Metaphern im Sinne Hans Blumenbergs: Sie dienen seitdem nicht mehr nur als Kurzformeln für wissenschaftlich beschreibbare Sachverhalte, sondern als Modelle ethischen Handelns. In den USA vollzog sich diese semantische Umbesetzung parallel zum Kalten Krieg, und sie mobilisierte das eng mit dem Naturbegriff verknüpfte Metaphern- und Erzählrepertoire der liberalen Gesellschaftslehre, um eine virulente Legitimationskrise zu bewältigen. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen Texte, die besonders nachhaltigen Einfluss auf diese Entwicklung gehabt haben: Aldo Leopolds A Sand County Almanach (1949), Rachel Carsons Silent Spring (1962), die Essays von Gary Snyder sowie Edward Abbeys Desert Solitaire (1968). Dabei geht es nicht nur um die Rekonstruktion ihrer kulturgeschichtlichen Kontexte, sondern auch um die Frage, welche Bedeutung den von ihnen entworfenen Positionen heute noch zukommen kann. von Bergthaller, Hannes
Produktdetails
So garantieren wir Dir zu jeder Zeit Premiumqualität.
Über den Autor
Der Autor: Hannes Bergthaller lehrt Englisch und Amerikanische Literatur an der National Taipei University of Technology in Taiwan.
- Gebunden
- 352 Seiten
- Erschienen 2020
- Dorling Kindersley Verlag
- Kartoniert
- 369 Seiten
- Erschienen 2017
- Springer Spektrum
- turtleback -
- Erschienen 1994
- -
- Gebunden
- 383 Seiten
- Erschienen 2014
- Albrecht Knaus Verlag
- paperback
- 206 Seiten
- Erschienen 2005
- Klett




