'Friedliche Imperialisten'
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Beschreibung
Im Kontext «wilhelminischer Weltpolitik» konzipierten «friedliche Imperialisten» in Deutschland ab 1906 eine moderne Außen- als Kultur- und Wirtschaftspolitik. Sie organisierten «Auslandsvereine», um private Geldmittel für kulturelle Aktionen z.B. in Südamerika, Ostasien oder im Nahen Orient aufzubringen. Mit solchen Vereinen kooperierten die Regierungsstellen, um die Beziehungen zum Deutschtum im Ausland, die auswärtige Pressepolitik oder das deutsche Auslandsschulwesen zu fördern. Auf der Basis einer umfassenden Dokumentation über die Auslandsvereine werden damit in diesem Buch nicht nur neue Aspekte der deutschen Außenpolitik in der Spätphase des Kaiserreichs erhellt, sondern auch die Anfänge der deutschen auswärtigen Kulturpolitik und ihrer Mittlerorganisationen. von Kloosterhuis, Jürgen
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Über den Autor
Der Autor: Jürgen Kloosterhuis wurde 1950 in Coburg geboren. Er studierte von 1969 bis 1974 an den Universitäten in Freiburg/Brsg. und Wien. Seine hier vorliegende Dissertation entstand zwischen 1975 und 1981. Er absolvierte 1980 die Archivarische Staatsprüfung und ist seitdem als Dezernent im Nordrhein-Westfälischen Staatsarchiv Münster tätig.
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