Berliner Briefe
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Beschreibung
Wie kaum eine Autorin ihrer Zeit hat Susanne Kerckhoff den Verlust der moralischen Integrität der Deutschen, ihre Schuld an den Verbrechen des Nationalsozialismus und die Frage der daraus resultierenden geistigen Neuorientierung zum Mittelpunkt ihres literarischen Schaffens gemacht. Ein bedeutendes Zeugnis dieser Auseinandersetzung ist ihr kurzer, 1948 erschienener halbfiktiver Briefroman Berliner Briefe. »In ein bestimmtes Lager gehöre ich - in das Lager derjenigen, die sich noch in gar keiner Weise beruhigt haben. Über Nationalsozialismus und Krieg, über Sozialismus und Kapitalismus, über Schuld und Sühne, über eigene Schuld und eigene Sühne kann ich mich nicht beruhigen.« Susanne Kerckhoff von Kerckhoff, Susanne und Graf, Peter
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Über den Autor
Susanne Kerckhoff (1918¿1950) spielte nach 1945 als Schriftstellerin, Publizistin und politische Stimme eine bedeutende Rolle im literarischen Diskurs der Nachkriegszeit. 1945 wurde sie zunächst Mitglied der SPD, trat aber 1947 der SED bei und siedelte in den Ostsektor Berlins über. Sie arbeitete für die satirische Wochenzeitung Ulenspiegel und war ab 1948 Redakteurin und Feuilletonleiterin der Berliner Zeitung. Nach politischen Auseinandersetzungen mit Walter Ulbricht, Paul Wandel und Stephan Hermlin nahm sich Susanne Kerckhoff 1950 das Leben.
- Halbleder
- 316 Seiten
- Erschienen 2017
- Berliner Flair
- paperback
- 72 Seiten
- Erschienen 1992
- Bucher
- Leinen
- 767 Seiten
- Erschienen 2018
- Suhrkamp Verlag
- paperback
- 383 Seiten
- Erschienen 2013
- Lonely Planet Italia
- paperback -
- Erschienen 1991
- GLOBE PEQUOT PR
- Kartoniert
- 335 Seiten
- Erschienen 2018
- CulturBooks Verlag
- paperback
- 736 Seiten
- Erschienen 2002
- Penguin
- Hardcover
- 95 Seiten
- Erschienen 2004
- Nicolai Verlag
- Hardcover
- 425 Seiten
- Erschienen 2005
- Atlantic Books
- paperback
- 383 Seiten
- Erschienen 1994
- Edition Luisenstadt,



