Das Lachen im Mittelalter: Nachw. v. Rolf M. Schneider
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Beschreibung
Einfühlsam, klug und mit überraschenden Einblicken in eine vergangene Epoche erschließt Jacques Le Goff in seinem Buch die (ernste) Bedeutung des 'Lachens' im europäischen Mittelalter. Zutiefst verabscheut in Umberto Ecos »Der Name der Rose« der überstrenge Mönch Jorge de Burgos das unterhaltsame Gelächter der Menschen; nichts fürchtet er so sehr wie die Verbreitung einer verloren geglaubten Schrift des Aristoteles über das »Lachen«. Eindringlich zeigt Le Goff, welche Bedeutung der mittelalterlichen Mensch dem Lachen zumaß: »Hat Jesus gelacht? Kann Gott überhaupt lachen? Verspottet der lachende Mensch denn nicht die göttliche Weltordnung?«, so fragten sich besorgt Mönche und Gelehrte. Und doch: »Wenn Jesus auch Mensch war, dann war er auch ein Wesen, das lachen konnte.« Anschaulich schildert Le Goff die vielfältigen Anlässe, sozialen Formen und Funktionen des Lachens in der mittelalterlichen Gesellschaft und setzt es in die größeren geschichtlichen Zusammenhänge. Mit großem historischen Scharfblick und unverwechselbarer Präzision bietet der Autor überraschende Einblicke in ein facettenreiches mentalitätsgeschichtliches Phänomen. »Le Goff ist mehr als ein Historiker«, schreibt M. Buholzer, »er ist ein Erzähler, zuweilen ein Poet der Geschichte.«
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 200 Seiten
- Erschienen 2020
- LIT Verlag
- hardcover
- 200 Seiten
- Erschienen 2018
- KRAL
- paperback
- 344 Seiten
- Erschienen 2005
- C.H.Beck
- dvd -
- Erschienen 2004
- Hoanzl
- Kartoniert
- 352 Seiten
- Erschienen 1970
- Heyne Verlag
- Gebunden
- 128 Seiten
- Erschienen 2011
- BuchVerlag Leipzig
- Kartoniert
- 142 Seiten
- Erschienen 2012
- dtv Verlagsgesellschaft mbH...



