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"Der Narr spricht: Es ist kein Gott"

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Kurzinformation
Sprache:
Deutsch
ISBN:
3593391945
Seitenzahl:
578
Auflage:
-
Erschienen:
2010-10-04
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Beschreibung

"Der Narr spricht: Es ist kein Gott"
Atheismus, Unglauben und Glaubenszweifel vom 12. Jahrhundert bis zur Neuzeit

Bis heute gilt das Mittelalter als Zeitalter des Glaubens, in dem Menschen, die an der Existenz Gottes zweifelten, systematisch verfolgt wurden. Dorothea Weltecke weist nach, dass diese Annahme ein Mythos ist, der in der Neuzeit entstand. Sie untersucht die Verwendung der Begriffe "Unglauben " und "Zweifel" in den zeitgenössischen Schriften und belegt: Der Gedanke, dass Gott nicht ist, existierte durchaus. Er wurde in der Beichte geäußert und in der spirituellen Literatur beschrieben. Allerdings waren es nicht, wie oft angenommen, vorrangig die Intellektuellen, die an der Existenz Gottes zweifelten. Denn da der Atheismus theologischen und philosophischen Grundannahmen widersprach, nahmen die Gelehrten ihn lange Zeit nicht ernst. Diese beiden Befunde - dass der Unglaube schon im Mittelalter existierte, aber keineswegs eine Sache der Gelehrten war - eröffnen einen gänzlich neuen Blick auf das Mittelalter wie auf die Geschichte des Atheismus. von Weltecke, Dorothea

Produktdetails

Einband:
Kartoniert
Seitenzahl:
578
Erschienen:
2010-10-04
Sprache:
Deutsch
EAN:
9783593391946
ISBN:
3593391945
Gewicht:
718 g
Auflage:
-
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Über den Autor

Dorothea Weltecke, Dr. phil., ist Professorin für die Geschichte der Religionen und des Religiösen an der Universität Konstanz und arbeitet dort im Exzellenzcluster "Kulturelle Grundlagen von Integration".


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