Leget Anmut in das Geben. Zum Verhältnis von Ökonomie und Theologie (Ed. Chr. Kaiser)
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Beschreibung
Gott oder Geld? Schließen sich diese Alternativen tatsächlich aus? Oder versteckt sich dahinter sentimentaler Idealismus, der nicht mehr zeitgemäß ist? Die Kirche selbst steht unter dem Zwang, marktfähig zu werden und liebäugelt mit Marketingkonzepten und Managementseminaren. Gleichwohl: die christlich-jüdische Tradition von den Propheten der hebräischen Bibel bis hin zu den Armutsbewegungen des Mittelalters verbietet es, sich vorbehaltlos dem Markt zu verschreiben.Der erste Band der Reihe Jabboq versammelt unter einem Zitat aus Goethes Faust "Leget Anmut in das Geben" Beiträge, die aus unterschiedlichen Perspektiven das Verhältnis von Theologie und Ökonomie erörtern. Martin Leutzsch untersucht das Thema "Zeit und Ökonomie" in der Sicht des Neuen Testaments. Magdalene L. Frettlöh unternimmt unter dem Titel "Der Scham der gerechten Gabe" den Versuch, die gegenwärtige Diskussion um die Gabe ins Gespräch mit biblischen Motiven einer Theologie und Ethik der Gabe zu bringen. Den Gegensatz zwischen einer Ökonomie des Gabenaustausches und des kapitalistischen Warenaustausches betrachtet Hans-Martin Gutmann in seinem Beitrag "Das Heilige und das Geld". Er zielt dabei v.a. kritisch auf die aktuellen Vorstellungen, die Kirche Jesu Christi als marktabhängiges Unternehmen anzusehen und zu gestalten. Anhand vorliegender Strukturpapiere zweier Landeskirchen macht Wolfgang Stierle zum gleichen Thema einen Zwischenruf. Dieter Schellong und Michael Weinrich fragen in ihren Beiträgen, ob Theologie und Kirche nicht längst auf dem Weg sind, sich mit dem uneingeschränkten Dominazanspruch der Ökonomie zu arrangieren.
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 224 Seiten
- Erschienen 2020
- Verlag Herder
- Gebunden
- 447 Seiten
- Erschienen 2012
- Carl Hanser Verlag GmbH & C...
- paperback
- 427 Seiten
- Erschienen 1997
- De Gruyter
- paperback
- 101 Seiten
- Erschienen 2023
- Nomos



