»Ausgeschriebene Schrift«: Uwe Johnsons ›Jahrestage‹: Erinnern und Erzählen im Zeichen des Traumas
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Beschreibung
Eine heilende Trauerarbeit ist für Uwe Johnson zum Scheitern verurteilt. Zu diesem Ergebnis kommt Christian Elben in seiner Untersuchung, die die Frage nach dem Phänomen Trauma in den »Jahrestagen« zum zentralen Thema macht. In einer subtilen Analyse einschlägiger Schlüsselpassagen des Textes weist Christian Elben nach, dass Johnson ›Trauma‹ als unvordenkliches, sprachlich nicht einzuholendes Vorzeichen zu denken gibt. Das Erinnern und Erzählen der »Jahrestage« vollzieht sich im Zeichen des Traumas. So inszeniert der Roman ›Trauma‹ als ein grundlegendes Zeichenproblem, das weder von der Erinnerung noch von der Sprache treffend zu bezeichnen ist. Johnsons Hauptwerk übt einen Umgang mit dem Phänomen Trauma, der sich zwischen seiner Setzung als das »Unsagbare« und der Annahme verortet, dass es adäquat zu repräsentieren sei.
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 285 Seiten
- Erschienen 2021
- HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH
- hardcover
- 48 Seiten
- Erschienen 2014
- Verlag Herder
- Kartoniert
- 360 Seiten
- Erschienen 2022
- Carl-Auer Verlag GmbH
- Kartoniert
- 188 Seiten
- Erschienen 2016
- Vandenhoeck & Ruprecht
- Gebunden
- 39 Seiten
- Erschienen 2019
- Verlag am Eschbach
- Gebunden
- 175 Seiten
- Erschienen 2019
- Arnshaugk Verlag
- paperback
- 480 Seiten
- Erschienen 2007
- Heyne
- Gebunden
- 230 Seiten
- Erschienen 2020
- Wallstein



