»Ausgeschriebene Schrift«: Uwe Johnsons ›Jahrestage‹: Erinnern und Erzählen im Zeichen des Traumas
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Beschreibung
Eine heilende Trauerarbeit ist für Uwe Johnson zum Scheitern verurteilt. Zu diesem Ergebnis kommt Christian Elben in seiner Untersuchung, die die Frage nach dem Phänomen Trauma in den »Jahrestagen« zum zentralen Thema macht. In einer subtilen Analyse einschlägiger Schlüsselpassagen des Textes weist Christian Elben nach, dass Johnson ›Trauma‹ als unvordenkliches, sprachlich nicht einzuholendes Vorzeichen zu denken gibt. Das Erinnern und Erzählen der »Jahrestage« vollzieht sich im Zeichen des Traumas. So inszeniert der Roman ›Trauma‹ als ein grundlegendes Zeichenproblem, das weder von der Erinnerung noch von der Sprache treffend zu bezeichnen ist. Johnsons Hauptwerk übt einen Umgang mit dem Phänomen Trauma, der sich zwischen seiner Setzung als das »Unsagbare« und der Annahme verortet, dass es adäquat zu repräsentieren sei.
Produktdetails
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Über den Autor
- hardcover
- 48 Seiten
- Erschienen 2014
- Verlag Herder
- Gebunden
- 304 Seiten
- Erschienen 2021
- Luchterhand Literaturverlag
- Kartoniert
- 188 Seiten
- Erschienen 2016
- Vandenhoeck & Ruprecht
- Hardcover
- 224 Seiten
- Erschienen 2016
- Langen-Müller
- Gebunden
- 39 Seiten
- Erschienen 2019
- Verlag am Eschbach
- Gebunden
- 175 Seiten
- Erschienen 2019
- Arnshaugk Verlag
- Gebunden
- 256 Seiten
- Erschienen 2013
- Rowohlt Buchverlag
- Gebunden
- 230 Seiten
- Erschienen 2020
- Wallstein
- hardcover
- 320 Seiten
- Erschienen 2025
- Luchterhand Literaturverlag
- Gebunden
- 288 Seiten
- Erschienen 2021
- Muery Salzmann



