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Werke und Nachlaß. Kritische Gesamtausgabe: Band 19: Über den Begriff der Geschichte

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Kurzinformation
Sprache:
Deutsch
ISBN:
3518585495
Seitenzahl:
380
Auflage:
-
Erschienen:
2010-07-19
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Beschreibung

Werke und Nachlaß. Kritische Gesamtausgabe: Band 19: Über den Begriff der Geschichte
Über den Begriff der Geschichte
Diese Beschreibung wurde mittels künstlicher Intelligenz generiert

"Über den Begriff der Geschichte" ist eine Sammlung von Thesen des deutschen Philosophen und Kulturkritikers Walter Benjamin, die posthum veröffentlicht wurden. Diese Thesen sind auch als "Geschichtsphilosophische Thesen" bekannt und stellen Benjamins kritische Auseinandersetzung mit der Geschichtsschreibung dar. In diesen kurzen, aber dichten Texten setzt sich Benjamin mit dem historischen Materialismus auseinander und kritisiert den Fortschrittsglauben der traditionellen Geschichtsschreibung. Ein zentrales Thema ist die Idee, dass Geschichte nicht linear oder kontinuierlich verlaufen sollte, sondern als eine Reihe von Momenten des Stillstands und der Möglichkeit betrachtet werden kann. Benjamin führt das Bild des "Engels der Geschichte" ein, der rückwärtsgewandt in die Vergangenheit schaut und die Trümmer einer unaufhörlichen Katastrophe sieht. Dabei hinterfragt er die Vorstellung von Geschichte als einem Prozess ständigen Fortschritts. Der Band 19 der Kritischen Gesamtausgabe von Benjamins Werken enthält neben den Thesen selbst auch Kommentare und Analysen, die helfen, Benjamins komplexe Gedankenwelt zu erschließen. Diese Ausgabe bietet somit sowohl den Originaltext als auch eine tiefere Einsicht in seine Interpretation und Relevanz für das Verständnis von Geschichte aus einer kritischen Perspektive.

Produktdetails

Einband:
Gebunden
Seitenzahl:
380
Erschienen:
2010-07-19
Sprache:
Deutsch
EAN:
9783518585498
ISBN:
3518585495
Gewicht:
566 g
Auflage:
-
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Über den Autor

Walter Benjamin wurde am 15. Juli 1892 als erstes von drei Kindern in Berlin geboren und nahm sich am 26. September 1940 in Portbou/Spanien das Leben. Benjamins Familie gehörte dem assimilierten Judentum an. Nach dem Abitur 1912 studierte er Philosophie, deutsche Literatur und Psychologie in Freiburg im Breisgau, München und Berlin. 1915 lernte er den fünf Jahre jüngeren Mathematikstudenten Gershom Scholem kennen, mit dem er zeit seines Lebens befreundet blieb. 1917 heiratete Benjamin Dora Kellner und wurde Vater eines Sohnes, Stefan Rafael (1918 ¿1972). Die Ehe hielt 13 Jahre. Noch im Jahr der Eheschließung wechselte Benjamin nach Bern, wo er zwei Jahre später mit der Arbeit Der Begriff der Kunstkritik in der deutschen Romantik bei Richard Herbertz promovierte. 1923/24 lernte er in Frankfurt am Main Theodor W. Adorno und Siegfried Kracauer kennen. Der Versuch, sich mit der Arbeit Ursprung des deutschen Trauerspiels an der Frankfurter Universität zu habilitieren, scheiterte. Benjamin wurde nahegelegt, sein Gesuch zurückzuziehen, was er 1925 auch tat. Sein Interesse für den Kommunismus führte Benjamin für mehrere Monate nach Moskau. Zu Beginn der 1930er Jahre verfolgte Benjamin gemeinsam mit Bertolt Brecht publizistische Pläne und arbeitete für den Rundfunk. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten zwang Benjamin, im September 1933 ins Exil zu gehen. Im französischen Nevers wurde Benjamin 1939 für drei Monate mit anderen deutschen Flüchtlingen in einem Sammellager interniert. Im September 1940 unternahm er den vergeblichen Versuch, über die Grenze nach Spanien zu gelangen. Um seiner bevorstehenden Auslieferung an Deutschland zu entgehen, nahm er sich das Leben.


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