Das grüne Haus: Nobelpreis für Literatur 2010 (suhrkamp taschenbuch)
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Beschreibung
In dem Werk Das grüne Haus haben sich der geographische Raum - Urwalddörfer und Städte in einem Städtedreieck des nördlichen Peru - und die dargestellte soziale Problematik im Vergleich zu Vargas Llosas erstem Roman Die Stadt und die Hunde erweitert. Der Autor erzählt, wie hochherzige Nonnen Urwaldmädchen einfangen, um sie in ihren Missionsschulen zu christianisieren. Am konkreten Schicksal Bonifacias verdeutlicht er deren »neues« Leben: Dienerin bei den Garnisonsoffizieren, schließlich Prostituierte. Eine zweite Geschichte berichtet von der Ausbeutung der Indianer bei der Kautschukgewinnung, den Repressalien der Regierung bei Auflehnung und Streik. Die permanente Unterdrückung der Eingeborenen durch die Vertreter der herrschenden Gesellschaft ist Thema des dritten Handlungsmotivs. Zwei Episoden ereignen sich in der kleinen Wüstenstadt Piura. Eine grüngestrichene Hütte, das städtische Bordell, ist Zentrum des erzählerischen Kaleidoskops, Schnittpunkt der Schicksale, Zeiten und Realitäten, ein Haus von nahezu mythischer Vergangenheit und Bedeutung.
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Über den Autor
Mario Vargas Llosa, geboren 1936 in Arequipa/Peru, studierte Geistes- und Rechtswissenschaften in Lima und Madrid. Bereits während seines Studiums schrieb er für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen und veröffentlichte erste Erzählungen, ehe 1963 sein erster Roman Die Stadt und die Hunde erschien. Der peruanische Romanautor und Essayist ist stets als politischer Autor aufgetreten und ist damit auch weit über die Grenzen Perus hinaus sehr erfolgreich. Zu seinen wichtigsten Werken zählen Das grüne Haus, Das Fest des Ziegenbocks, Tante Julia und der Schreibkünstler und Das böse Mädchen. Vargas Llosa ist Ehrendoktor verschiedener amerikanischer und europäischer Universitäten und hielt Gastprofessuren unter anderem in Harvard, Princeton und Oxford. 1990 bewarb er sich als Kandidat der oppositionellen Frente Democrático (FREDEMO) bei den peruanischen Präsidentschaftswahlen und unterlag in der Stichwahl. Daraufhin zog er sich aus der aktiven Politik zurück. Neben zahlreichen anderen Auszeichnungen erhielt er 1996 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2010 den Nobelpreis für Literatur. 2021 wurde er in die Académie Française aufgenommen. Heute lebt Mario Vargas Llosa in Madrid und Lima.
- Kartoniert
- 255 Seiten
- Erschienen 2019
- Suhrkamp Verlag
- Gebunden
- 48 Seiten
- Erschienen 2019
- FISCHER Sauerländer
- Kartoniert
- 93 Seiten
- Erschienen 2020
- Suhrkamp Verlag
- Taschenbuch
- 387 Seiten
- Erschienen 2000
- -
- Kartoniert
- 110 Seiten
- Erschienen 2021
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 425 Seiten
- Erschienen 2006
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 540 Seiten
- Erschienen 2002
- Suhrkamp Verlag
- Gebunden
- 63 Seiten
- Erschienen 2015
- diaphanes
- paperback
- 832 Seiten
- Erschienen 1998
- Knaur
- Kartoniert
- 336 Seiten
- Erschienen 2011
- dtv Verlagsgesellschaft mbH...
- paperback
- 800 Seiten
- Erschienen 1980
- Fischer Verlag
- Gebunden
- 288 Seiten
- Erschienen 2012
- Carl Hanser
- Gebunden
- 96 Seiten
- Erschienen 2006
- Oetinger
- hardcover
- 336 Seiten
- Erschienen 2023
- Arena
- Gebunden
- 312 Seiten
- Erschienen 2019
- Aufbau




