Anti-Ödipus: Kapitalismus und Schizophrenie I (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)
Kurzinformation
inkl. MwSt. Versandinformationen
Artikel zZt. nicht lieferbar
Artikel zZt. nicht lieferbar

Beschreibung
"Anti-Ödipus: Kapitalismus und Schizophrenie I" ist ein philosophisches Werk von Gilles Deleuze und Félix Guattari, das 1972 veröffentlicht wurde. In diesem Buch analysieren die Autoren die Beziehung zwischen Kapitalismus, Gesellschaft und dem individuellen Unbewussten. Sie kritisieren traditionelle psychoanalytische Ansätze, insbesondere den Ödipus-Komplex von Sigmund Freud, und schlagen stattdessen eine neue Theorie des Begehrens vor. Deleuze und Guattari argumentieren, dass das Begehren nicht durch familiäre Strukturen oder gesellschaftliche Normen eingeschränkt werden sollte. Stattdessen sehen sie es als eine produktive Kraft, die in der Lage ist, soziale Strukturen zu transformieren. Das Buch untersucht auch die Art und Weise, wie kapitalistische Systeme das Begehren kodifizieren und kontrollieren. Darüber hinaus wird der Begriff der "Schizoanalyse" eingeführt, um alternative Wege zur Analyse des Unbewussten aufzuzeigen. Diese Perspektive betont Kreativität und Vielfalt im Gegensatz zu den restriktiven Modellen traditioneller Psychoanalyse. Insgesamt bietet "Anti-Ödipus" eine radikale Kritik der bestehenden sozialen Ordnungen und plädiert für eine Befreiung des Begehrens als Mittel zur sozialen Veränderung.
Produktdetails
So garantieren wir Dir zu jeder Zeit Premiumqualität.
Über den Autor
Gilles Deleuze wurde am 18. Januar 1925 in Paris geboren und starb am 4. November 1995 ebenda. Er verbrachte fast die gesamte Zeit seines Lebens in Paris. Während des Zweiten Weltkriegs besuchte er das Lycée Carnot sowie für ein Jahr die Eliteschule Henri IV. Deleuze studierte von 1944 bis 1948 Philosophie an der Sorbonne. Während der 1950er Jahre lehrte Deleuze an verschiedenen Gymnasien. 1957 trat er eine Stelle an der Sorbonne an. Er hatte bereits sein erstes Buch über David Hume veröffentlicht. Deleuze beschäftigte sich insbesondere mit der Kritik am Rationalismus und der Wesenslehre. Von 1960 bis 1964 hatte Deleuze eine Anstellung am Centre national de la recherche scientifique. Während dieser Zeit beschäftigte er sich mit Nietzsche und Henri Bergson und veröffentlichte Nietzsche und die Philosophie. Er schloss eine enge Freundschaft mit Michel Foucault und gab mit ihm zusammen die kritische Gesamtausgabe von Friedrich Nietzsche heraus. Von 1964 bis 1969 war er Professor an der Universität von Lyon. Im Jahr des Pariser Mai 1968 reichte er seine Dissertation Differenz und Wiederholung und seine Zweitthese Spinoza und das Problem des Ausdrucks in der Philosophie ein. Nachträglich wurden diese Arbeiten als erste und fruchtbarste Versuche erkannt, die Studentenrevolte philosophisch zu begreifen. Von 1969 bis 1987 war er Dozent an der Reformuniversität Paris VIII. Wegen einer schweren Atemwegserkrankung, an der Deleuze seit Jahrzehnten gelitten hatte, beging er am 4. November 1995 Selbstmord.
- hardcover
- 530 Seiten
- Erschienen 1974
- Suhrkamp
- Kartoniert
- 343 Seiten
- Erschienen 2009
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 351 Seiten
- Erschienen 2021
- UTB GmbH
- Kartoniert
- 144 Seiten
- Erschienen 2018
- Merve
- Gebunden
- 128 Seiten
- Erschienen 2019
- C.Bertelsmann Verlag
- Gebunden
- 650 Seiten
- Erschienen 2020
- UTB GmbH
- Klappenbroschur
- 288 Seiten
- Erschienen 2019
- S. FISCHER
- Kartoniert
- 256 Seiten
- Erschienen 2018
- VSA




