Sprachen der Ironie – Sprachen des Ernstes (edition suhrkamp)
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Beschreibung
Der intellektuelle Diskurs ist seit Ende des 18. Jahrhunderts gekennzeichnet durch einen Wechsel zwischen pathetisch-emphatischem und relativierend-ironischem Stil. Die erste Szene dieses Wechsels ist das Pathos der Französischen Revolution und auch des deutschen Idealismus, das die vielfältigen Formen der ironischen Rede ablöste: Der buchstäbliche Ernst der idealistischen Philosophie und ihr Ironieverlust können als Präfiguration eines zwischen Heine und Richard Wagner verlaufenen Prozesses verstanden werden. Insofern hat sich Friedrich Schlegels Prophezeiung, das 19. Jahrhundert werde seine Ironie besser verstehen als die Zeitgenossen, nicht bewahrheitet – vielleicht, weil man, statt die kommunikationstheoretischen Voraussetzungen der Ironie in Betracht zu ziehen, sich an die Chimäre ihrer ontologischen Substruktion gehalten hat. Wie dem auch sei: im Verhältnis von Ironie und Ernst tritt auf phänomenologischer wie auf moralischer Ebene ein binäres Strukturgesetz der jüngeren Kultur- und Sittengeschichte zutage, das in diesem Band von führenden Sozial- und Geisteswissenschaftlern in seinen historischen und philosophischen Kontext gestellt und gemeinsam diskutiert wird.
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 300 Seiten
- Erschienen 2019
- Insel Verlag
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- Erschienen 1983
- Fisical_Book
- Kartoniert
- 156 Seiten
- Erschienen 2019
- C.H.Beck
- Gebunden
- 95 Seiten
- Erschienen 2010
- Anaconda Verlag
- Kartoniert
- 120 Seiten
- Erschienen 1993
- Reclam, Philipp
- hardcover
- 128 Seiten
- Erschienen 1999
- Müller Druck u. Verlag



