Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui (edition suhrkamp)
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Beschreibung
"Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" ist ein Theaterstück von Bertolt Brecht, das 1941 verfasst wurde. Obwohl es häufig mit Margarete Steffin in Verbindung gebracht wird, war sie hauptsächlich eine enge Mitarbeiterin und Muse Brechts. Das Stück ist eine Parabel über den Aufstieg Adolf Hitlers und die Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland. In der Handlung wird die Geschichte des Gangsters Arturo Ui erzählt, der in Chicago in den 1930er Jahren die Kontrolle über den Blumenkohlhandel an sich reißt. Durch Intrigen, Gewalt und Manipulation gelingt es ihm, seine Macht kontinuierlich auszubauen. Die Charaktere und Ereignisse sind allegorisch und spiegeln reale historische Figuren und Entwicklungen wider. Das Stück nutzt Elemente des epischen Theaters, um das Publikum zum kritischen Nachdenken anzuregen. Brecht zeigt auf eindringliche Weise die Mechanismen von Machtmissbrauch und Korruption sowie die Gefahren einer passiven Gesellschaft, die solchen Entwicklungen tatenlos zusieht.
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Über den Autor
Bertolt Brecht wurde am 10. Februar 1898 in Augsburg geboren und starb am 14. August 1956 in Berlin. Von 1917 bis 1918 studierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München Naturwissenschaften, Medizin und Literatur. Sein Studium musste er allerdings bereits im Jahr 1918 unterbrechen, da er in einem Augsburger Lazarett als Sanitätssoldat eingesetzt wurde. Bereits während seines Studiums begann Brecht Theaterstücke zu schreiben. Ab 1922 arbeitete er als Dramaturg an den Münchener Kammerspielen. Von 1924 bis 1926 war er Regisseur an Max Reinhardts Deutschem Theater in Berlin. 1933 verließ Brecht mit seiner Familie und Freunden Berlin und flüchtete über Prag, Wien und Zürich nach Dänemark, später nach Schweden, Finnland und in die USA. Neben Dramen schrieb Brecht auch Beiträge für mehrere Emigrantenzeitschriften in Prag, Paris und Amsterdam. 1948 kehrte er aus dem Exil nach Berlin zurück, wo er bis zu seinem Tod als Autor und Regisseur tätig war.
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