Topographie des Jenseits
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Beschreibung
Die Beschäftigung mit dem Tod ist ein Teil der Geistes-, Religions- und Mentalitätsgeschichte, der in den letzten Jahrzehnten zunehmend wichtiger geworden ist. Es wird dabei immer deutlicher, daß die Vorstellungen, die sich die Menschen vom Tod machen, nicht einheitlich, sondern einem dauernden Wandel unterzogen sind. Nicht nur menschliches Denken, sondern auch das Handeln ist von diesen Vorstellungen abhängig. In der Entwicklung der Ideen vom Jenseits spielt die sog. "zweite Sattelzeit" eine besonders wichtige Rolle: der Übergang von der Antike zum Mittelalter, von paganen zu christlichen Gesellschaften. In den Zeiten dieses Überganges stehen ganz unterschiedliche Vorstellungen vom Jenseits nebeneinander. So wirkten die Ideen der paganen Philosophen bei christlichen Autoren nach, ist die pagane Literatur mit ihren Ausprägungen noch präsent und wird in christliche Literatur verwandelt. Genau in diesem Feld des Übergangs charakterisieren die Autoren des Bandes die konkreten Vorstellungen des Menschen vom Tod: das Jenseits war immer auch ein Ort, den man sich als Hölle oder Palast, als Garten Eden oder als weite Landschaft dachte - eben ein beschreibbarer Topos, der sich mit der Zeit wandelte. von Ameling, Walter
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 221 Seiten
- Erschienen 2017
- Heyne Verlag
- paperback
- 1 Seiten
- Erschienen 2012
- ARAGO PR
- Kartoniert
- 224 Seiten
- Erschienen 2012
- BLT
- perfect -
- Erschienen 1986
- München. Kösel 1986.




