Kriminalgeschichte des Christentums 9: Mitte des 16. bis Anfang des 18. Jahrhunderts: Vom Völkermord in der Neuen Welt bis zum Beginn der Aufklärung
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Beschreibung
Mitte des 16. Jahrhunderts feiert die Kirche den 'Missionsfrühling' in der Neuen Welt: die völkermörderische Eroberung der Indianerreiche Lateinamerikas. In Europa liegen fast alle christlichen Mächte miteinander im Krieg. Dazu flammen neue Konflikte mit dem islamisch-osmanischen Imperium auf. Die Hexenverfolgungen erreichen ihren Höhepunkt, zu Tausenden lodern die Scheiterhaufen. Der Katholizismus festigt sich im Ringen mit der zweiten Generation der Reformatoren, mit Zwingli in Zürich und Calvi in Genf, dessen Terrorregiment oft schlimmer wütet als die Inquisition. Zur Stütze des Papsttums werden Ignatius von Loyola und der Jesuitenorden Hauptakteure der Gegenreformation; zeitweise scheint ganz Europa 'nur von Jesuiten beherrscht' (Cordara SJ). Dieser vorletzte Band von Deschners Opus magnum schließt mit den großen Katastrophen des 17. Jahrhunderts: dem Dreißigjährigen Krieg (1618 –1648), dem bald ein zweiter (1667–1697) folgt – im gesamten Jahrhundert gibt es nur ein einziges gänzlich kriegsfreies Jahr.
Produktdetails
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Über den Autor
- Hardcover -
- Erschienen 1994
- Rowohlt Hardcover
- hardcover
- 480 Seiten
- Erschienen 2005
- Tosa
- Gebunden
- 195 Seiten
- Erschienen 2021
- De Gruyter Oldenbourg
- Klappenbroschur
- 396 Seiten
- Erschienen 2021
- Pantheon Verlag
- hardcover
- 14532 Seiten
- Erschienen 2010
- Verlag Herder
- Hardcover
- 640 Seiten
- Erschienen 2012
- Verlag Herder




