Eichmann in Jerusalem: Ein Bericht von der Banalität des Bösen (Piper Taschenbuch)
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Beschreibung
"Eichmann in Jerusalem: Ein Bericht von der Banalität des Bösen" ist ein Buch von Hannah Arendt, das auf einer Serie von Artikeln basiert, die sie für den New Yorker über den Prozess gegen Adolf Eichmann verfasste. Eichmann war ein hoher SS-Offizier und einer der Hauptorganisatoren des Holocausts. Arendt besuchte 1961 seinen Prozess in Jerusalem und analysierte sowohl seine Person als auch die Umstände seiner Taten. Ein zentrales Thema des Buches ist das Konzept der "Banalität des Bösen". Arendt beschreibt Eichmann nicht als fanatischen Antisemiten oder psychopathischen Mörder, sondern als einen durchschnittlichen Bürokraten, der ohne kritisches Nachdenken Befehle ausführte. Sie argumentiert, dass das Böse oft nicht aus radikalen Ideologien entspringt, sondern aus Gedankenlosigkeit und einem unreflektierten Gehorsam gegenüber Autoritäten. Das Buch löste eine breite Debatte aus, da es tiefere Fragen über individuelle Verantwortung und moralische Urteilsfähigkeit aufwarf. Arendts Analyse regt dazu an, über die Natur des Bösen und die Rolle gewöhnlicher Menschen in totalitären Systemen nachzudenken.
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 287 Seiten
- Erschienen 2015
- Donat
- hardcover
- 231 Seiten
- Volk und Welt
- hardcover
- 400 Seiten
- Erschienen 2013
- cbj
- Gebunden
- 1200 Seiten
- Erschienen 2011
- Wallstein Verlag
- Kartoniert
- 304 Seiten
- Erschienen 2019
- Klett-Cotta



