Die Macht der Zensur. Heinrich Heine auf dem Index
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Beschreibung
Heinrich Heine (1797-1856) stand bis 1967 mit einigen Texten auf dem Index verbotener Schriften der katholischen Kirche. Dies fanden der Kirchenhistoriker Hubert Wolf und der Germanist Wolfgang Schopf nach sorgfältigen Recherchen heraus. Die seit 1836 gültige Index-Eintragung Heines mit Schriften wie den 'Reisebildern' oder 'Französische Zustände' ist erst mit dem Auslaufen des katholischen Verzeichnisses beendet worden. Beim Studium der Akten, zu dem der Vatikan erstmals Zugang zu seinen Geheimarchiven gewährt hat, stellt sich eine enge Verbindung zwischen dem politischen Verbot Heines durch Metternich und seiner Aufnahme auf den vatikanischen Index heraus. Mit diesem Index sollte aus Angst vor einer Wiederholung der Französischen Revolution von 1789 und 'Pariser Verhältnissen' ein Träger des revolutionären Ungeistes mundtot gemacht werden.
Produktdetails
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- hardcover
- 460 Seiten
- Erschienen 2007
- Velbrück GmbH



