Deutscher Herbst in Europa
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Beschreibung
Schon die Radikalisierung der ¿ersten Generation¿ der deutschen Linksterroristen seit 1967 lässt sich nicht ohne wechselseitige Beeinflussung durch die europäischen Gesinnungsgenossen, vor allem in Italien, denken. Vor diesem Hintergrund analysiert Petra Terhoeven die Bedeutung grenzübergreifender Kontakte innerhalb Westeuropas für die Geschichte des deutschen Linksterrorismus im ¿roten Jahrzehnt¿. Seit der Inhaftierung der RAF-Gründer im Jahre 1972 waren es vor allem einige Strafverteidiger, die im europäischen Ausland die Botschaft verbreiteten, linke Systemgegner seien in der Bundesrepublik gezielten, an NS-Praktiken erinnernden Verfolgungsmaßnahmen ausgesetzt. Das Bild vom deutschen Mörderstaat kulminierte mit der ¿Todesnacht von Stammheim¿: Mit ihrem von eigener Hand herbeigeführten, aber als Staatsmord inszenierten Tod bedienten die RAF-Gründer nicht nur europäische Ängste vor einer Wiederkehr des deutschen Ungeistes. In Italien trug ihr Tod zu einer weiteren Radikalisierung der gewaltbereiten Linken bei und verstärkte indirekt die Reihen der Roten Brigaden. von Terhoeven, Petra
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Über den Autor
Petra Terhoeven, geboren 1969, lehrt Europäische Kultur- und Zeitgeschichte an der Universität Göttingen.
- paperback
- 284 Seiten
- Erschienen 2019
- epubli
- hardcover -
- Erschienen 1991
- Südwest Verlag, München
- perfect -
- Erschienen 1996
- DVA, 1996,
- Hardcover
- 480 Seiten
- Erschienen 1985
- Stocker, L
- Klappenbroschur
- 240 Seiten
- Erschienen 2022
- Bruckmann Verlag GmbH
- hardcover
- 240 Seiten
- Erschienen 2024
- Europa Verlag
- Gebunden
- 232 Seiten
- Erschienen 2021
- Wallstein




