Strukturwandel der Öffentlichkeit. Untersuchungen zu einer Kategorie der bürgerlichen Gesellschaft.
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Beschreibung
"Strukturwandel der Öffentlichkeit. Untersuchungen zu einer Kategorie der bürgerlichen Gesellschaft" von Jürgen Habermas ist ein grundlegendes Werk der Sozialwissenschaften, das sich mit der Entwicklung und Transformation der Öffentlichkeit in modernen Gesellschaften beschäftigt. Habermas untersucht, wie sich die bürgerliche Öffentlichkeit seit dem 18. Jahrhundert entwickelt hat und welche Rolle sie in demokratischen Gesellschaften spielt. Das Buch beschreibt die Entstehung einer kritischen Öffentlichkeit im Zeitalter der Aufklärung, als Bürger anfingen, sich in Salons und Kaffeehäusern zu treffen, um über politische und gesellschaftliche Themen zu diskutieren. Diese öffentliche Sphäre diente als Plattform für rationale Debatten und Meinungsbildung abseits staatlicher Kontrolle. Habermas analysiert den späteren Wandel dieser Struktur durch Prozesse wie die Kommerzialisierung der Medien und die zunehmende Einflussnahme wirtschaftlicher Interessen auf die öffentliche Kommunikation. Er argumentiert, dass diese Entwicklungen zur "Refeudalisierung" der Öffentlichkeit führen können, bei der private Interessen die öffentliche Debatte dominieren. Das Werk gilt als wichtiger Beitrag zur Demokratietheorie und bietet eine kritische Perspektive auf die Herausforderungen moderner Kommunikationsstrukturen für eine funktionierende Demokratie.
Produktdetails
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Über den Autor
- paperback
- 348 Seiten
- Erschienen 2017
- Springer VS
- Kartoniert
- 364 Seiten
- Erschienen 2005
- UVK
- Kartoniert
- 300 Seiten
- Erschienen 2020
- UTB
- perfect -
- Erschienen 1977
- Frankfurt, S. Fischer Verlag,
- Gebunden
- 308 Seiten
- Erschienen 1995
- De Gruyter Akademie Forschung


