Sonderrecht in der Frühen Neuzeit
Kurzinformation
inkl. MwSt. Versandinformationen
Artikel zZt. nicht lieferbar
Artikel zZt. nicht lieferbar

Beschreibung
Für den Juristen des 20. Jahrhunderts war "Sonderrecht" vor allem ein rechtssystematisches Ärgernis, für das 19. Jahrhundert Ausdruck des auf Ungleichheit aufgebauten Ordnungsmodells des Ancien Régime. Vielleicht hat sich die Forschung auch deswegen dem frühneuzeitlichen Sonderrecht kaum gewidmet. Doch blickt man in die Bibliotheksbestände, so findet man eine Fülle von Titeln zu den verschiedensten "iura singularia" oder "privilegia" - von Armen und Kranken, Kaufleuten und Klerikern, Greisen und Gelehrten. Eine wichtige Gruppe waren die "miserabiles personae", zu denen man schon stets alte Menschen und bald auch die Indianer zählte; dem auf eine konstantinische Konstitution zurückgehenden und vor allem im mittelalterlichen Kirchenrecht rezipierten Terminus wird sogar eine herausragende Bedeutung bei der Konfiguration eines rechtlichen Status der indigenen Bevölkerung in der Neuen Welt zugewiesen. Dieses Buch rekonstruiert den Gebrauch des Sonderrechtsprinzips in der gelehrten und interpretiert ihn im Licht der besonderen frühneuzeitlichen Wissenschafts- und Rechtskultur.
Produktdetails
So garantieren wir Dir zu jeder Zeit Premiumqualität.
Über den Autor
Thomas Duve ist Professor für Rechtsgeschichte an der Pontificia Universidad Católica Argentina in Buenos Aires.
- Kartoniert
- 832 Seiten
- Erschienen 2023
- C.H.Beck
- Kartoniert
- 680 Seiten
- Erschienen 2022
- Vahlen
- Gebunden
- 462 Seiten
- Erschienen 2021
- Otto Schmidt/De Gruyter
- hardcover
- 400 Seiten
- Erschienen 2001
- De Gruyter
- Hardcover -
- Erschienen 2017
- Vahlen
- Gebunden
- 229 Seiten
- Erschienen 2022
- De Gruyter Oldenbourg
- Kartoniert
- 682 Seiten
- Erschienen 2023
- Vahlen
- Kartoniert
- 220 Seiten
- Erschienen 2022
- C.H.Beck




