Schwarze Samstage: Roman eines Jahres
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Beschreibung
Eigentlich dachte Ari, der Ich-Erzähler von Maxim Billers neuem Roman, Ende der siebziger Jahre sei das Schlimmste vorbei gewesen: Nach ihrer Flucht aus der kommunistischen Tschechoslowakei, wo sein Vater als Jude und Zionist vom Geheimdienst überwacht wurde, landeten er und seine Familie in einer Hamburger Altbauwohnung im legendären Grindelviertel. Wo früher ein blühendes jüdisches Leben war, saßen bei Aris Ankunft linke Gymnasiasten und Studenten der Nach-68er-Generation in Cafés und Seminarräumen und träumten vom Ende Israels. Als er dann aber 1982, zu Beginn des goldenen Pop-Jahrzehnts, zum Studieren nach München weiterzog, schienen sich die Wolken des neualten Judenhasses verzogen zu haben. Dass der wiederkommen würde, offener, radikaler, hätte Ari nie gedacht – bis zu dem Tag im Oktober 2023, an dem Hamas-Terroristen, erfüllt von tiefreligiöser, exterminatorischer Wut, den Süden Israels überfielen. Woher, fragte sich Ari seitdem, kommt der ewige Wunsch der anderen nach der völligen Vernichtung der Juden? Dieser nachdenkliche, mitreißende, hochpoetische Roman, den man auch als Prequel zu Maxim Billers gefeiertem Memoir »Der gebrauchte Jude« lesen kann, gibt auf diese Frage eine überraschende und zugleich sehr reflektierte Antwort.
Produktdetails
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Über den Autor
- paperback
- 384 Seiten
- Erschienen 2025
- btb Verlag
- Gebunden
- 208 Seiten
- Erschienen 2021
- Rowohlt Hardcover
- Kartoniert
- 346 Seiten
- Erschienen 2017
- Droemer TB
- paperback
- 524 Seiten
- Erschienen 2001
- Ullstein
- hardcover
- 240 Seiten
- Erschienen 2009
- Süddeutsche Zeitung
- Kartoniert
- 512 Seiten
- Erschienen 2018
- FISCHER Taschenbuch
- Hardcover
- 198 Seiten
- Erschienen 2023
- Dielmann, Axel
- Kartoniert
- 213 Seiten
- Erschienen 2019
- Rowohlt Taschenbuch




