Wessen Erinnerung zählt?: Koloniale Vergangenheit und Rassismus heute
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Beschreibung
"Wessen Erinnerung zählt?: Koloniale Vergangenheit und Rassismus heute" von Mark Terkessidis untersucht die Auswirkungen der kolonialen Vergangenheit auf die heutige Gesellschaft und beleuchtet, wie diese Geschichte in kollektiven Erinnerungen präsent ist. Terkessidis argumentiert, dass das koloniale Erbe oft in Vergessenheit gerät oder marginalisiert wird, was zu einem unvollständigen Verständnis von Rassismus und Diskriminierung führt. Er fordert eine kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte und betont die Notwendigkeit, unterschiedliche Perspektiven anzuerkennen, um eine gerechtere Gesellschaft zu schaffen. Das Buch bietet eine tiefgehende Analyse der Verflechtungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart und plädiert für ein inklusives Erinnern, das alle Stimmen berücksichtigt.
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Über den Autor
Mark Terkessidis, geboren 1966, ist freier Autor und hat u. a. für taz, Tagesspiegel, Die Zeit und Süddeutsche Zeitung geschrieben sowie Radiobeiträge für den Deutschlandfunk verfasst und im WDR-Radio moderiert. Er promovierte über die Banalität des Rassismus und unterrichtete an den Universitäten Köln, Rotterdam und St. Gallen. Zuletzt veröffentlichte er Interkultur (2010), Kollaboration (2015) und Nach der Flucht (2017). Er lebt in Berlin.
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