Versöhnungstheater
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Beschreibung
"Versöhnungstheater" von Max Czollek ist ein kritisches Werk, das sich mit der deutschen Erinnerungskultur und dem Umgang mit der Vergangenheit auseinandersetzt. Czollek hinterfragt die Mechanismen der Versöhnung und Integration, die oft als oberflächliche Rituale betrachtet werden, um eine nationale Identität zu stützen. Er argumentiert, dass viele dieser Praktiken eher dazu dienen, eine bequeme Erzählung für die Mehrheitsgesellschaft zu schaffen, anstatt echte Auseinandersetzung mit den Verbrechen der Vergangenheit und deren Auswirkungen auf gegenwärtige gesellschaftliche Strukturen zu fördern. Das Buch fordert dazu auf, ehrlicher über Geschichte nachzudenken und offenere Diskurse über Identität und Zugehörigkeit zu führen.
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Über den Autor
Max Czollek, geboren 1987, ist Autor und lebt in Berlin. Er ist Mitherausgeber des Magazins Jalta ¿ Positionen zur jüdischen Gegenwart und seit 2021 Kurator der Coalition for a Pluralistic Public Discourse (CPPD) für eine plurale Erinnerungskultur. Er hat drei Gedichtbände publiziert, bei Hanser erschienen bisher seine vieldiskutierten Essays Desintegriert euch! (2018), Gegenwartsbewältigung (2020) und Versöhnungstheater (ET: 23.01.2023). 2022 war er Ideengeber und Kokurator der Ausstellung Rache. Geschichte und Fantasie am Jüdischen Museum Frankfurt, deren Begleitband ebenfalls bei Hanser erschien.
- hardcover
- 1372 Seiten
- Erschienen 1991
- Berlin : Altberliner Verl.,
- Kartoniert
- 189 Seiten
- Erschienen 2011
- Schöningh
- Gebunden
- 506 Seiten
- Erschienen 2005
- Verlag Der Autoren
- Gebunden
- 440 Seiten
- Erschienen 2014
- J.B. Metzler
- paperback
- 260 Seiten
- Konemann UK Ltd
- Kartoniert
- 256 Seiten
- Erschienen 2014
- Alexander
- hardcover
- 312 Seiten
- Erschienen 2024
- Theater der Zeit




