Diebstahl und Betrug im Selbstbedienungsladen
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Beschreibung
Petra Timmermann untersucht die Vermögensdelikte Diebstahl und Betrug anhand verschiedener Fallkonstellationen im Selbstbedienungsladen. Anlass der Untersuchung war die grundlegende Frage, ob Diebstahl und Betrug sich tatbestandlich ausschließen. Im Ergebnis lehnt die Autorin die in Rechtsprechung und Literatur überwiegend vertretene Exklusivität von Diebstahl und Betrug ab, da sie weder dem Gesetzeswortlaut entnommen werden kann noch aus sachlichen Gründen erforderlich ist. Vielmehr ist eine Tateinheit von Diebstahl und Betrug in Fällen des Trick-Diebstahls möglich. Diese Lösung eröffnet die Klarstellung im Schuldspruch, dass die Sacherlangung durch eine Täuschung mitverursacht wurde. Die Fallkonstellationen im Selbstbedienungsladen dienen als »roter Faden«, anhand dessen die Autorin nach wie vor nicht abschließend geklärte Auslegungsfragen der §§ 242 und 263 StGB behandelt. So entwickelt die Autorin insbesondere eine neue Gewahrsamsdefinition. Danach hat Gewahrsam an einer beweglichen Sache derjenige, der bestimmt, an welchem Ort sich die Sache befindet.
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Über den Autor
Petra Timmermann studierte von 1997 bis 2002 Rechtswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Von 2003 bis 2005 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Dekanat der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universitä
- hardcover
- 416 Seiten
- Erschienen 2010
- Beltz & Gelberg
- Kartoniert
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- Erschienen 2018
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- paperback
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- Erschienen 2015
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- Erschienen 2017
- Merkur Rinteln
- Kartoniert
- 216 Seiten
- Erschienen 2015
- Facultas
- hardcover
- 38 Seiten
- Erschienen 2001
- Balibuli Verlag




