Der Nießbrauch in usus modernus und Naturrecht.
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Beschreibung
Der Nießbrauch wird als ein Institut des römischen Sachenrechts im Zuge der Rezeption des römischen Rechts in das frühneuzeitliche deutsche Recht übernommen. Als »ususfructus« werden dabei aber auch die familien- und erbrechtlich begründeten Nutzungsrechte des älteren deutschen Rechts sowie das Lehnsrecht begrifflich in das gemeine Nießbrauchsrecht eingefügt. Für die ständisch-patriarchalische Gesellschaft des Ancièn Regime ist die ehemännliche und väterliche Nutznießung am Vermögen der Ehefrau und der Kinder sowie die erbrechtliche Versorgung des überlebenden Ehegatten durch einen Nießbrauch ein wichtiger stabilisierender Faktor. Das säkulare Naturrecht der frühen Neuzeit führt dann zu einer Verstärkung des Einflusses der Vertragsfreiheit auf den Inhalt des Nießbrauchsrechts. Unter dem Eindruck des Ideals einer bürgerlichen Gesellschaft löst Thibaut den Nießbrauch aus seinen ständischen Bindungen. Martin Heger stellt den Nießbrauch in der frühen Neuzeit in seinen Bezügen zu anderen Rechtsinstituten sowie in seinen gesellschaftlichen Funktionen dar und zeigt den Einfluß des Naturrechts bis zum preußischen Allgemeinen Landrecht von 1794.
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Über den Autor
- Hardcover -
- Erschienen 2017
- Vahlen
- paperback
- 708 Seiten
- Erschienen 2012
- Walhalla und Praetoria
- Gebunden
- 607 Seiten
- Erschienen 2022
- Otto Schmidt/De Gruyter
- Kartoniert
- 368 Seiten
- Erschienen 2020
- Piper Taschenbuch
- Kartoniert
- 506 Seiten
- Erschienen 2019
- Vahlen
- Gebunden
- 368 Seiten
- Erschienen 2018
- Piper
- perfect -
- Erschienen 1998
- Heyne,
- paperback
- 319 Seiten
- Erschienen 2025
- Nomos




