Zwischen "exemplum" und "opus absolutum": Studien zum Abzeichnen im italienischen Tre- und Quattrocento zwischen Mustertransfer und Kopie ... Institutes in Florenz, I Mandorli, 27)
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Beschreibung
Im Italien des 14. und 15. Jahrhunderts avancierte das formmimetische Abzeichnen zu einer zentralen Tätigkeit in den Künstlerwerkstätten. Ökonomisierungsprozesse korrelierten mit einem neuartigen Bedürfnis nach Bildpropaganda, aber auch mit der Stilisierung bestimmter Künstler und ihrer Werke zu originellen und kanonischen Vorbildern. So entstanden Zeichnungen, die den Anspruch erheben, das Werk einer individuellen Künstlerpersönlichkeit als abgelöstes Ganzes (opus absolutum) zu transportieren: Im Unterschied zu zeichenhaft verweisenden Kopien scheint hier jedes Bildelement zwingend. Diese Tendenz steht in einem wechselvollen Spannungsverhältnis zu weiterlebenden Traditionen, in denen Vorbildliches als Muster (exemplum) weitergereicht oder bildthematische Vorgaben als iconographic guides nutzbar gemacht wurden.
Produktdetails
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Über den Autor
- hardcover
- 208 Seiten
- Erschienen 2010
- Michael Imhof Verlag
- Gebunden
- 304 Seiten
- Erschienen 2018
- Hirmer
- hardcover
- 383 Seiten
- Erschienen 2002
- Hirmer
- audioCD -
- Erschienen 1995
- Einaudi
- Gebundene Ausgabe
- 442 Seiten
- Erschienen 1974
- C.H. Beck, München



