Musealisierung des Holocaust
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Beschreibung
Die Vernichtung des europäischen Judentums als ein bzw. »das« Verbrechen des Nationalsozialismus ist zum Kulturprodukt »Holocaust« geworden. Aus kulturwissenschaftlich orientierter Sicht nähert sich das Buch der Musealisierung dieser Geschichte und Kultur der jüdischen Minderheit in Europa im Rahmen der nationalen Erinnerungskulturen der USA und Deutschlands. Die Autorin zeichnet die öffentlichen Debatten um die Realisierung der Museen in Washington und Berlin, die Umsetzung der Erinnerung in der Architektur und den Ausstellungen sowie die repräsentativen Funktionen, die die Museumsprojekte im gegenwärtigen politischen Kontext erfüllen, detailliert und in vergleichender Perspektive nach. Dabei hebt sie die vehementen Unterschiede in der Realisierung eindrücklich heraus. Beide Museen sind nationale Gedenkstätten, die auf verschiedene Weise und im Kontext unterschiedlicher nationaler Erinnerungskulturen der Vernichtung der europäischen Juden gedenken. Das Memorial Museum in Washington ist jüdischer und amerikanischer Gedenkort zugleich. Das Jüdische Museum Berlin versteht sich als deutsches Geschichtsmuseum und Ort zur Bewahrung der Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen sowie an die vernichtete deutsch-jüdische Kultur zugleich.
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Über den Autor
Katrin Pieper wurde mit dieser Studie an der Universität Düsseldorf promoviert.
- Gebunden
- 302 Seiten
- Erschienen 2019
- wbg Academic in Herder
- Gebunden
- 420 Seiten
- Erschienen 2021
- Brill Österreich Ges.m.b.H.
- paperback
- 64 Seiten
- Erschienen 2004
- KAR BEN PUB
- library
- 314 Seiten
- Erschienen 2014
- Berghahn Books
- hardcover
- 342 Seiten
- Erschienen 2007
- Böhlau Köln
- Kartoniert
- 304 Seiten
- Erschienen 2011
- Rowohlt Taschenbuch
- Gebunden
- 852 Seiten
- Erschienen 2008
- Georg Olms Verlag




