Hitlers Kunsthändler: Hildebrand Gurlitt 1895-1956
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Beschreibung
"Hitlers Kunsthändler: Hildebrand Gurlitt 1895-1956" von Nicola Kuhn ist eine biografische Darstellung des Lebens und Wirkens von Hildebrand Gurlitt, einem der umstrittensten Kunsthändler während der Nazi-Zeit. Das Buch beleuchtet Gurlitts Rolle im nationalsozialistischen Kunstraub und seine Tätigkeit als Mittelsmann beim Verkauf sogenannter "entarteter Kunst". Trotz seiner jüdischen Abstammung konnte er sich in der NS-Kunstszene behaupten und profitierte durch die Beschlagnahmung und den Handel mit Kunstwerken. Nach dem Krieg geriet er erneut ins Visier der Ermittler, doch es gelang ihm, seine Karriere fortzusetzen. Die Autorin untersucht die komplexe Persönlichkeit Gurlitts sowie die moralischen und rechtlichen Fragen seines Handelns, insbesondere im Kontext des großen Fundes an Kunstwerken in seinem Besitz nach seinem Tod. Das Buch bietet einen tiefen Einblick in die Verstrickungen von Kunst und Politik im Dritten Reich und deren Nachwirkungen bis heute.
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Über den Autor
Meike Hoffmann ist promovierte Kunsthistorikerin und arbeitet seit vielen Jahren über den Kunsthandel im Nationalsozialismus. Nach den Spuren von Hildebrand Gurlitts Leben hat sie in zahlreichen Archiven im In- und Ausland geforscht. Seit 2006 ist sie Projektkoordinatorin der Forschungsstelle „Entartete Kunst" an der Freien Universität Berlin. Sie war Mitglied der internationalen Taskforce „Schwabinger Kunstfund" und ist Mitarbeiterin der Folgeprojekte zur Erforschung von Gurlitts Kunstsammlung. Nicola Kuhn ist Kunstkritikerin und Redakteurin im Feuilleton des „Tagesspiegels". Sie hat Kunstgeschichte und Neuere Geschichte studiert und an der Freien Universität wie an der Universität der Künste in Berlin gelehrt. 2013 wurde sie mit dem Kritikerpreis der hbs Kulturstiftung ausgezeichnet.
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