Erregte Gesellschaft
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Beschreibung
Sensation bedeutete ursprünglich nichts anderes als "Wahrnehmung". Heute versteht man unter einer Sensation das, was die Wahrnehmung magnetisch auf sich zieht: das Spektakuläre. Was kein Aufsehen zu erregen vermag, wird kaum noch wahrgenommen. Esse est percipi - Sein ist Wahrgenommenwerden. Der Kampf ums Dasein wird in der Sensationsgesellschaft zum Kampf um Wahrnehmung. Christoph Türcke verfolgt in seinem grundlegenden philosophischen Werk den Wandel der Sensation zur Anschauungsform des modernen Menschen, zum Verhaltensmuster, zum Unruheherd einer ganzen Gesellschaft. Er rekonstruiert die Bedeutungsgeschichte des Sensationsbegriffs und mit ihr die Formation der neuzeitlichen Welt zur "Erregungsmasse". Dabei greift er zurück bis zur physiologischen "Urgeschichte" der Sensation, die einst als Epiphanie des Heiligen erlebt wurde. Deren Nachwirkungen reichen bis in die hochtechnisierte Moderne, wo audiovisuelle Schocks wie Injektionen verabreicht werden und die erregte Gesellschaft zunehmend die Fähigkeit verliert, ohne den Maßstab der Sensation auszukommen. Christoph Türckes Philosophie der Sensation ist ein zentraler Beitrag zur Gesellschaftstheorie der Gegenwart. von Türcke, Christoph
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Über den Autor
- Gebunden
- 207 Seiten
- Erschienen 2018
- Kremayr & Scheriau
- perfect -
- Erschienen 1973
- Herder Verlag GmbH,
- paperback
- 148 Seiten
- Erschienen 2023
- SPIEGEL-Verlag
- paperback
- 207 Seiten
- Erschienen 2024
- Verlag Dr. Otto Schmidt
- hardcover
- 400 Seiten
- Erschienen 1972
- Propyläen
- perfect -
- Erschienen 1998
- Goldmann
- Kartoniert
- 316 Seiten
- Erschienen 1991
- Suhrkamp Verlag
- hardcover
- 260 Seiten
- Erschienen 2008
- Velbrück GmbH
- paperback
- 275 Seiten
- Erschienen 2025
- Verlag Dr. Otto Schmidt
- hardcover
- 208 Seiten
- Erschienen 2025
- Goldmann Verlag




