Lüge als Prinzip: Aufrichtigkeit im Kapitalismus
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Beschreibung
Was der Kapitalismus aus uns macht Aufrichtigkeit ist ein Schlüsselbegriff zum Verständnis der bürgerlichen Kultur. Durch Aufrichtigkeit und ihre Inszenierungen schuf sich das Bürgertum eine Vertrauensbasis in einer feindlichen Umwelt. Aufrichtigkeit war die Zauberformel für den Umgang unter freien und gleichen Menschen. Das reife Bürgertum entsorgte diese Utopie, setzte auf die unsichtbare Hand, auf Recht und Verträge. Eigennutz und Selbstinteresse, derart gezügelt, schienen hinreichende Garanten für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der jüngste Crash des globalen Kapitalismus widerlegt diese Doktrin ultimativ. Gerade moderne Gesellschaften leben von dem Vertrauen, das normale Menschen in die Redlichkeit der maßgeblichen Akteure setzen. Das Fazit von Englers brillanter Analyse der tiefgreifenden Wandlungen der bürgerlichen Lebenskultur: Nur wenn der Kapitalismus an sein sozialmoralisches Erbe anknüpft, bleibt er politisch mehrheitsfähig. Wolfgang Erler überrescht mit einer facettenreichen Darstellung über Aufrichtigkeit und Lüge im sozialen Umgang seit der Aufklärung. Seine Kulturkritische Studie gibt Orientierung bei der Suche nach Konsequenzen angesichts der Verwerfung in unserer Gesellschaft: Aufrichtigkeit ist ein Gebot der praktischen Vernunft. "Ein Denker, der buchstäblich aufs Ganze, an die Wurzel der Dinge geht." Die Zeit
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Über den Autor
- Kartoniert
- 336 Seiten
- Erschienen 2011
- Diogenes
- Kartoniert
- 744 Seiten
- Erschienen 2006
- Herbert von Halem Verlag
- hardcover
- 224 Seiten
- Erschienen 2010
- Campus Verlag
- dvd -
- Erschienen 2018
- Hoanzl
- paperback
- 101 Seiten
- Erschienen 2023
- Nomos
- Gebunden
- 144 Seiten
- Erschienen 2018
- Hamburger Edition



