'Lebensraum für Volk und Kirche'. Kirchliche Ostsiedlung in der Weimarer Republik und im 'Dritten Reich'
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Beschreibung
Am Ende der Weimarer Republik erschien vielen die Hoffnung auf ein agrarisch geprägtes Deutschland als einziger Ausweg aus der wirtschaftlichen und politischen Krise. Dies galt auch für Protestantismus wie Katholizismus, die aus verschiedenen Motiven die Besiedlung der deutschen Ostprovinzen zum Schutz vor der "slawischen Flut" befürworteten. Diese Studie zeigt, dass die damit verknüpfte Zukunftshoffnung einerseits eine visionäre Flucht aus der Weimarer Realität ermöglichte, andererseits aber auch der Anerkennung der Machtergreifung von 1933 den Weg bereitete. Gleichwohl verloren die Kirchen im "Dritten Reich" jegliche Mitsprache an der Siedlungspolitik, die unter den Bedingungen des Zweiten Weltkriegs schließlich in die Planungs- und Vernichtungspolitik im besetzten Osten mündete.Dr. Tillmann Bendikowski ist Historiker und Journalist in Bochum.
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Über den Autor
- hardcover
- 592 Seiten
- Erschienen 2015
- Verlag Herder
- Leinen
- 725 Seiten
- Erschienen 2004
- Brill Deutschland GmbH
- paperback
- 328 Seiten
- Erschienen 2017
- V&R unipress
- perfect
- 352 Seiten
- Calwer
- Kartoniert
- 160 Seiten
- Erschienen 1990
- Calwer
- perfect -
- Erschienen 1975
- Guetersloher Verlagshaus,


