Grundlegung zur Metaphysik der Sitten: Kant, Immanuel – Logik und Ethik – 4507 (Reclams Universal-Bibliothek)
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Beschreibung
"Grundlegung zur Metaphysik der Sitten" ist ein bedeutendes Werk des Philosophen Immanuel Kant, das 1785 veröffentlicht wurde. In diesem Buch legt Kant die Grundlagen seiner Moralphilosophie dar und untersucht die Prinzipien der Ethik. Er strebt danach, eine systematische Abhandlung über moralische Gesetze zu schaffen, die unabhängig von empirischen Einflüssen sind. Kant führt das Konzept des kategorischen Imperativs ein, ein zentrales Element seiner Ethik. Dieser Imperativ besagt, dass man nur nach derjenigen Maxime handeln soll, durch die man zugleich wollen kann, dass sie ein allgemeines Gesetz wird. Das bedeutet, dass moralisches Handeln universalisierbar und für alle vernünftigen Wesen gültig sein muss. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Betonung der Autonomie des Willens. Für Kant ist wahre Moralität nicht durch äußeren Zwang oder Neigungen bestimmt, sondern aus einem Pflichtbewusstsein heraus motiviert. Er argumentiert gegen utilitaristische Ansätze und betont stattdessen die Bedeutung von Motiven und Absichten im moralischen Handeln. Insgesamt bietet die "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten" eine tiefgehende Analyse darüber, was es bedeutet, ethisch zu handeln und wie moralische Prinzipien begründet werden können. Kants Werk hat einen nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung der modernen Ethik und bleibt bis heute ein zentraler Text in philosophischen Diskussionen über Moral und Recht.
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Über den Autor
- Kartoniert
- 268 Seiten
- Erschienen 1989
- Reclam, Philipp, jun. GmbH,...
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