Paulus als Erzähler?: Eine narratologische Perspektive auf die Paulusbriefe (Beihefte zur Zeitschrift für die neutestamentliche Wissenschaft, 237, Band 237)
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Beschreibung
Paulus ist vor allem als theologischer Denker bekannt. Nun behaupten gewichtige Stimmen aus dem englischsprachigen Raum, die Exegese seiner Briefe habe sich bisher viel zu sehr auf abstrakte Konzepte und Argumentationsfiguren konzentriert. Vielmehr sei die Erkenntnis von fundamentaler Bedeutung, dass die Texte durch und durch von Geschichten geprägt seien. Gemeint sind nicht explizite Erzählungen, sondern narrative Strukturen, die im Subtext oder in der Weltanschauung des Autors verortet werden. Heiligs Studie unterzieht diesen „narrative approach“ einer kritischen Prüfung: Kann im Fall von Briefen sinnvoll von Narrativen gesprochen werden? Ist die Priorisierung impliziter Erzählungen sinnvoll? Mit welchem methodischen Werkzeug könnte man die bisher angeblich übersehenen Erzählungen identifizieren? Heilig beantwortet diese und weitere grundsätzliche Fragen unter Bezugnahme auf die erzähltheoretische und textlinguistische Forschung und zeigt in der Analyse konkreter Texte auf, wie Paulus tatsächlich als „Erzähler“ auftritt. Dabei demonstriert er, wie eine initiale Konzentration auf explizite Erzählungen tatsächlich auf einen Weg zu einer neuen, narratologisch fundierten Betrachtungsweise der Schriften des Apostels führen kann.
Produktdetails
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Über den Autor
- paperback
- 387 Seiten
- Erschienen 2023
- W. Kohlhammer GmbH
- Gebunden
- 270 Seiten
- Erschienen 2021
- Gütersloher Verlagshaus
- paperback
- 192 Seiten
- Erschienen 1959
- Rowohlt Taschenbuch Verlag
- Kartoniert
- 233 Seiten
- Erschienen 2016
- W. Kohlhammer GmbH



