Hawdoloh und Zapfenstreich: Erinnerungen an die ostjüdische Etappe 1916–1918 (Conditio Judaica, Band 92)
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Beschreibung
Mit scharfer Beobachtungskraft und talentierter Erzählkunst verarbeitet Gronemann in „Hawdoloh und Zapfenstreich" seine an der Ostfront des Ersten Weltkrieges gemachten Erfahrungen. In dieser Zeit diente er in der Presseabteilung bei Kowno und Wilna. Dort begann Gronemanns Freundschaft mit Arnold Zweig, der ihm seinerseits im „Streit um den Sergeanten Grischa" ein literarisches Portrait widmete. „Hawdoloh und Zapfenstreich" enthält eine Fülle merkwürdiger Begegnungen mit Schriftstellern und originellen Persönlichkeiten. So stellt er das einzige literarische Dokument des kuriosen „Vereins ehemaliger Intellektueller" dar und legt Zeugnis ab von einer grenzübergreifenden Kulturarbeit, die das jüdische Nachkriegsleben in der Weimarer Republik maßgeblich mitgestaltete. Neben einer in der Literatur des Ersten Weltkrieges einzigartigen Perspektive auf die osteuropäisch jüdische Welt wird auch ein intimer Blick auf die Wilnaer Truppe frei – das erste professionelle jiddische Theater, für das Gronemann in Berlin den weltweit ersten modernen Jüdischen Theaterverein gegründet hatte.
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 208 Seiten
- Erschienen 2019
- Metropol-Verlag
- Gebunden
- 416 Seiten
- Erschienen 2019
- De Gruyter Oldenbourg
- Gebunden
- 456 Seiten
- Erschienen 2022
- C.H.Beck
- Kartoniert
- 476 Seiten
- Erschienen 2019
- ça-ira-Verlag
- Gebunden
- 472 Seiten
- Erschienen 2012
- Wallstein Verlag
- hardcover
- 241 Seiten
- Erschienen 2012
- Jüdischer Verlag
- hardcover
- 304 Seiten
- Erschienen 2012
- Hesse GmbH



