Judentum und Konfession in der Geschichte der deutschsprachigen Ägyptologie
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Beschreibung
Die Konfession deutscher Orientalisten rückt zunehmend in den Fokus fachgeschichtlicher Forschung. Dabei bietet das Spannungsfeld von Orientalismus und Antisemitismus nicht nur Ansatzpunkte bei Gelehrtenbiografien jüdischer Wissenschaftler. Die besonderen gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen des ?kulturkämpferischen? Zweiten Deutschen Kaiserreichs lenken den Blick auch auf Konflikte zwischen den christlichen Konfessionen. Der Orientalistik kommt durch ihren Forschungsgegenstand dabei eine Schlüsselrolle zu. Die Ägyptologie in Deutschland hat sich, anders als ihre Nachbardisziplin der Assyriologie, nicht in den ?Babel-Bibel-Streit? verwickeln lassen. Weitgehend staatlich finanziert, mussten deutsche Ägyptologen, anders als ihre angelsächsischen Kollegen, auch nicht ?biblische? Themen aufgreifen, um private Förderer zu gewinnen. Dennoch hatte die Konfession unmittelbaren Einfluss auf Karrieren und Wissenschaftspolitik. Die vorliegende Studie geht diesem Einfluss anhand ausgesuchter Fallbeispiele auf den Grund. von Gertzen, Thomas L.
Produktdetails
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Über den Autor
Thomas L. Gertzen, Moses-Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien, Potsdam.
- paperback
- 296 Seiten
- Erschienen 2006
- Wallstein Verlag
- paperback
- 272 Seiten
- Erschienen 2003
- Augsburg Fortress
- Gebunden
- 136 Seiten
- Erschienen 2019
- Philipp von Zabern in Herder
- perfect -
- Erschienen 1975
- Guetersloher Verlagshaus,




