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Platons Kritik an Geld und Reichtum

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Kurzinformation
Sprache:
Deutsch
ISBN:
3110310899
Seitenzahl:
290
Auflage:
-
Erschienen:
2013-03-15
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Beschreibung

Platons Kritik an Geld und Reichtum

In dieser Arbeit wird Platons radikale Position zu Gelderwerb und Reichtum untersucht, die sich in der Kritik an den Honoraren der Sophisten, in den strengen Besitzregeln der Politeia und in der restriktiven Wirtschaftsordnung der Nomoi ausdrückt. Es soll gezeigt werden, dass Platons Kritik an Gelderwerb und Reichtum eng mit einem seiner zentralen philosophischen Anliegen zusammenhängt: der Etablierung einer revisionären Vorstellung von aretê. Platon vertritt die Ansicht, dass die richtig verstandene aretê entgegen der verbreiteten Meinung keine chrematistischen Kompetenzen umfasst und sogar unvereinbar ist mit Gelderwerb. Da Platon zugleich eine monetär organisierte Wirtschaft für unabdingbar hält, ist in seinen Staatsentwürfen der Teil der Polisbewohner, der einem Lohnberuf nachgeht, von der vollen aretê ausgeschlossen. Diese Position ist dabei nicht auf ein aristokratisches Vorurteil gegen Lohnarbeit zurückzuführen. Vielmehr richtet Platon seine Kritik insbesondere gegen die typisch aristokratische Hochschätzung von Reichtum und begründet sie vor allem psychologisch: Orientierung an Geld und Reichtum sei mit der Dominanz irrationaler Seelenzentren verbunden. Die Arbeit eröffnet die Möglichkeit, die verschiedenen Komponenten von Platons Kritik an Gelderwerb und Reichtum zu einer kohärenten Theorie zu verbinden und auf der Basis von Textanalysen ihren philosophischen Gehalt zu prüfen. von Schriefl, Anna

Produktdetails

Einband:
Gebunden
Seitenzahl:
290
Erschienen:
2013-03-15
Sprache:
Deutsch
EAN:
9783110310894
ISBN:
3110310899
Gewicht:
610 g
Auflage:
-
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Über den Autor

Anna Schriefl, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Germany. Bonn, Germany.


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