Aufsteigen und Obenbleiben in europäischen Gesellschaften des 19. Jahrhunderts: Akteure - Arenen - Aushandlungsprozesse (Elitenwandel in der Moderne / Elites and Modernity, 10, Band 10)
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Beschreibung
Wie formierten sich die gesellschaftlichen Eliten des 19. Jahrhunderts? Auf welchen Wegen gelang es neuen Akteuren aufzusteigen und alten oben zu bleiben? Lassen sich Regeln aufzeigen, nach denen Elitenpositionen errungen und verteidigt wurden? Das Konzept "Akteure – Arenen – Aushandlungsprozesse" erlaubt es, den gesellschaftlichen Wandel und die Formierung von Eliten als einen offenen Prozess zu analysieren. Als Arenen werden Handlungsfelder bezeichnet, die von Akteuren genutzt wurden, um Bedingungen für das Aufsteigen bzw. Obenbleiben auszuhandeln. Die in dem Band versammelten Untersuchungen beschäftigen sich mit Verwaltung, Militär, land- und provinzialständischer Repräsentation, kommunaler Selbstverwaltung, Bildungspolitik und Justiz, aber auch mit der industriellen Sphäre, mit Landwirtschaftsvereinen, kulturellen Aktivitäten oder Formen elitärer Geselligkeit. Sie erproben das Konzept an Beispielen aus den polnischen Ländern unter russischer, habsburgischer oder preußischer Herrschaft, aus Böhmen, Mähren, Ungarn und Kroatien-Slavonien sowie aus deutschen Ländern, Italien und Russland. In der Zusammenschau der verschiedenen Arenen zeichnet sich die Vielzahl von Varianten gesellschaftlichen Wandels ab.
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 193 Seiten
- Erschienen 2005
- Wiley-VCH
- Gebunden
- 310 Seiten
- Erschienen 2021
- Suhrkamp Verlag
- Gebunden
- 207 Seiten
- Erschienen 2018
- Kremayr & Scheriau
- paperback
- 408 Seiten
- Erschienen 2001
- Wallstein Verlag



