
Zone
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Beschreibung
Logik, Funktion und Praxis der Grenze gehören zum festen Inventar abendländischen Denkens. Grenzen zu setzen gilt als Ausdruck disziplinierender Fürsorge, sie zu übertreten als Provokation, ihre Sicherung als primärer Akt staatlicher Souveränität. Stets geht es um eine Demarkation, die den Unterschied macht und das Unterschiedene. Inspiriert vom Bild der Zone, das Andrej Tarkowskij in seinem Film »Stalker« entwirft, erprobt der Band eine andere Geste: Wir überschreiten keine Grenzen mehr, wir betreten Zonen - jenen »Raum«, der stets »dazwischen« liegt, jenes Dritte als Mitte und Mittleres, als Medium. Wir betreten Zonen der Unbehaustheit und Irre; des Traums und seiner Wünsche; der Erlösung und ihrer Verhüllung; Zonen des Undenkbaren, des Unentschuldbaren, der Entgleisung. Das Bild der Zone führt so in eine Zone des Bildes, in der keine Lektüre und Interpretation mehr unbeschadet vonstatten gehen. von Mayer, Michael
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Über den Autor
Michael Mayer lebt in Berlin und lehrt Medienwissenschaft an der Universität Potsdam. Zusammen mit Dieter Mersch ist er Herausgeber des Internationalen Jahrbuchs für Medienphilosophie.
- Kartoniert
- 211 Seiten
- Erschienen 2018
- bahoe books
- paperback
- 416 Seiten
- Erschienen 1994
- Penguin
- Kartoniert
- 386 Seiten
- Erschienen 2015
- Westarp BookOnDemand
- Taschenbuch
- 162 Seiten
- Erschienen 2003
- AMER TRAVELER PR
- Kartoniert
- 200 Seiten
- Erschienen 2017
- Peter Owen Publishers