Proust ist mein Leben, doch es langweilt mich sehr: Ursache und Wirkung
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Beschreibung
Dieses Buch ist ein ein produktives Missverständnis und fasst alles „Proust ist mein Leben, doch es langweilt mich sehr“ Betreffende zusammen, erzählt gewissenhaft die Vorgeschichte und die Folgen eines Songs. Die Pressestimmen: Unter der Hand gelingt es Rottler, mit solchen Glanzmotiven nebenbei Neugier auf den attackierten Autor zu wecken. Insgesamt rollt Rottler seinen Fall scheinbar naiv, doch im Grunde mit einem raffinierten Dreh auf. Denn der Witz ist, dass Gespräche und Briefwechsel, die Rottlers Scheitern klären sollen, sich doch gleichzeitig zu seinem Erfolgsmaterial ballen, zum neuen Spielraum, den der Autor im Hörspiel gewinnt.Insgesamt rollt Rottler seinen Fall scheinbar naiv, doch im Grunde mit einem raffinierten Dreh auf. Improvisation und Kalkül durchdringen sich, wenn die eigene Existenzkrise dem Autor Stoff und Nuancen bietet für seine kleine Satire auf den Kulturbetrieb, auf Wissenschaftsgetue, Sprachregelungen und standardisierte Wertsetzungen. (Eva-Maria Lenz) Rottler verarbeitet eine wahre Begebenheit zu einem Puzzle aus Musik und Dialogen, das auch Sittenbild des Kreativ-Milieus ist. (Deutschlandradio Kultur) Christian Rottler macht was zu Marcel Proust. (Roger Behrens) De gustibus non est disputandum. Sie konnten mit der Suche nach der verlorenen Zeit nichts anfangen. Das ist ihr gutes Recht, und wenn man Sie schon fragt, ist es selbstverständlich, dass Sie das auch sagen. (Professor Dr. Albert Gier) In einem grandiosen Hörspiel erzählt Rottler diese Story über gischtende Hoffnungen und geplatzte Träume als virtuos komponiertes Puzzle aus Musik und Dialogen;der einst schnöde verschmähte Proust-Text findet endlich würdige Verwendung; den in seiner geistvollen Absurdität brüllkomischen Höhepunkt bildet der Briefwechsel mit dem Professor. Ist Rottler auf die eigene Befindlichkeit fixiert? Unbedingt, hemmungslos! Der Kerl ist so selbstverliebt wie selbstironisch, nimmt sich bitter ernst und macht sich genüsslich zum Affen, mit nachgerade hypochondrischer Sensibilität spürt er seinen Seelenschmerzen nach – und haut sich mit masochistischer Pointen-Lust eine rein. Ja, eine Nabelschau. Und eine Liebeserklärung an die Literatur. Und eine fulminante Einführung ins Werk von Proust. (Peter Schwarz)
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