Pflegewissenschaftler
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Beschreibung
Quelle: Wikipedia. Seiten: 47. Kapitel: Monika Krohwinkel, Florence Nightingale, Liliane Juchli, Madeleine Leininger, Virginia Henderson, Erwin Böhm, Pia Wieteck, Martha Elisabeth Rogers, Ruth Schröck, Hilde Steppe, Afaf Ibrahim Meleis, Ernestine Wiedenbach, Agnes Karll, Marjory Gordon, Alison Tierney, Heidi Schäfer-Frischmann, Ilse Schulz, Callista Roy, Martin Teising, Hildegard Peplau, Doreen Norton, Nancy Roper, Erich Grond, Elisabeth Seidl, Ann Marriner-Tomey, Dorothea Orem, Friederike zu Sayn-Wittgenstein, Christel Bienstein, Georges Christoffel Maria Evers, Rosemarie Kerkow-Weil, Ilsemarie Walter. Auszug: Florence Nightingale (* 12. Mai 1820 in Florenz, Großherzogtum Toskana; ¿ 13. August 1910 in London) war eine Begründerin der modernen westlichen Krankenpflege und einflussreiche Reformerin des Sanitätswesens und der Gesundheitsfürsorge in Großbritannien und Britisch-Indien. Sie trug wesentlich dazu bei, dass die Krankenpflege sich zu einem gesellschaftlich geachteten und anerkannten Berufsweg für Frauen entwickelte und legte Ausbildungsstandards fest, die zuerst in der von ihr gegründeten Krankenpflegeschule umgesetzt wurden. Nightingale vertrat die Ansicht, dass es neben dem ärztlichen Wissen ein eigenständiges pflegerisches Wissen geben sollte und vertrat dies auch in ihren Schriften zur Krankenpflege, die als Gründungsschriften der Pflegetheorie gelten. Ihr als Nightingalesches System bezeichnetes Ausbildungsmodell sah entsprechend eine Ausbildung von Berufsanfängern vor allem durch erfahrene Pflegekräfte vor. Die mathematisch hoch begabte Nightingale gilt außerdem als Pionierin der visuellen Darstellung von Zusammenhängen in der Statistik. Nightingale war die jüngste Tochter einer wohlhabenden britischen Familie. Nach Ausbruch des Krimkrieges leitete sie im Auftrag der britischen Regierung eine Gruppe von Pflegerinnen, die verwundete und erkrankte britische Soldaten im Militärkrankenhaus in Scutari (Üsküdar) betreute. Da sie nachts die Patienten auf den Stationen mit einer Lampe in der Hand besuchte, ging Nightingale verkürzt als Lady with the Lamp (¿Dame mit der Lampe¿) in die britische Folklore ein. Tatsächlich war Nightingale an der Pflege von Verletzten und Erkrankten nur geringfügig beteiligt. Ihre Leistung in Scutari besteht in der Schaffung und Aufrechterhaltung eines rudimentären Krankenhausbetriebes. Von ihrem Einsatz während des Krimkrieges kehrte Nightingale chronisch krank nach Großbritannien zurück und führte von da an das zurückgezogene Leben einer Invaliden. Durch ihre Veröffentlichungen nahm sie jedoch Einfluss auf mehrere Gesundheitsreformen. F
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