Schillers Apfel: Szenen, Gedanken und Bilder
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Beschreibung
Friedrich Schiller: mit seinem hageren geplagten Körper, der Denker unter den Dichtern, denkmalsreif schon zu Lebzeiten. Schiller, der wortmächtige Anwalt der Sprache im Kulturprozess seiner Zeit. Er verstand sich auf atemvolles Herleiten von Gedanken, ging schreibend ihren Windungen nach und dichtend in seine Charaktere ein; aber er liebte auch das Pointierte, das verletzend sein konnte. Entsprechend spitzt auch dieses Buch Gedanken zu, verweist auf Bilder aus dem Lebensumfeld Schillers und entwirft Szenen aus diesem Leben. Schiller war der Dichter der Freiheit. Wie frei war er selbst? Wie frei sollen oder dürfen wir uns im Umgang mit ihm fühlen? In diesem Buch interessieren die Facetten dieses dichtenden Denkers und vielschichtigen Menschen, das Oszillieren zwischen maßvollem Sprechen und riskierter Lippe, Liebesverlangen und Abstraktion, Kulturkritik und Kulturentwurf. Denn Schiller war keine Gipsbüste, sondern ein intellektueller Provokateur, auffahrend, oft nur mühsam sich beherrschend, dann wieder ganz Musensohn oder deren Geliebter. Alles Denken drängt zur Versinnlichung: ihr Symbol ist der Apfel des Dichters.
Produktdetails
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Über den Autor
- Leinen
- 680 Seiten
- Erschienen 1984
- Manesse-Verlag
- paperback
- 606 Seiten
- Erschienen 1999
- Insel Verlag
- hardcover
- 240 Seiten
- Pawlak, M,
- Kartoniert
- 283 Seiten
- Erschienen 2009
- Suhrkamp Verlag
- paperback -
- Konemann UK Ltd




